„Dortmund wird immer sicherer“: Polizei nennt niedrigste Zahl an Straftaten in 15 Jahren

Neue Kriminalitätsstatistik

Die Polizei Dortmund hat ihre Zahlen fürs Jahr 2019 veröffentlicht. Es gibt viele gute Nachrichten - aber auch eine deutliche Warnung an die Bevölkerung.

Dortmund

, 02.03.2020, 14:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Polizeipräsident freut sich über insgesamt positive Zahlen zum vergangenen Jahr.

Der Polizeipräsident freut sich über insgesamt positive Zahlen zum vergangenen Jahr. © Polizei

Die Polizei Dortmund hat im Jahr 2019 exakt 61.727 Straftaten in der Stadt gezählt. Das sind 4600 weniger als im Vorjahr. Dieses Minus von 7,0 Prozent bedeutet dem Polizeipräsidenten zufolge einen - Rekordwert zumindest für die vergangenen 15 Jahre.

Einen Höchststand an Kriminalität hatte es im Jahr 2014 in Dortmund gegeben. Damals wurden 86.549 Straftaten verzeichnet. Seitdem sind die Gesamtzahlen der Polizei in jedem Jahr gesunken.

Polizeipräsident Gregor Lange sagt: „Der Rückgang um mehr als 28 Prozent zeigt, dass die ‚Alles wird immer schlimmer‘-Theorie jeglicher Grundlage entbehrt.“ Er warnt weiterhin deutlich vor Rechtspopulisten und -extremisten die mit der Angst der Bevölkerung spielen. Lange fragt: „Was aber wird immer schlimmer? Die auf Fakten beruhende Sicherheitslage oder der Hass in den sozialen Medien?“

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Langes Fazit: „Das Leben in Dortmund wird immer sicherer.“ Sicherlich gebe es immer wieder besonders aufsehenerregende Delikte. Insgesamt sehe er aber „eine extrem positive und erfolgreiche Entwicklung, sowohl beim Thema Gewaltdelikte als auch beim Thema Raub, Wohnungseinbruch, Taschendiebstahl oder Straßenkriminalität“.

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Der Polizeipräsident sendet „eine Absage an all diejenigen, die versuchen, andere Trends zu identifizieren. Die gibt es nicht.“ 58 Prozent der Tatverdächtigen sind Deutsche. Die Aufklärungsquote ist 2019 auf einen Höchstwert von 58,2 Prozent gestiegen.

Im Herbst haben wir uns erst mit dem typischen Tatverdächtigen in Dortmund beschäftigt. Bei den aktuellen Zahlen gibt es kaum Veränderungen:

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