„Farbtupfer“ für Dortmund: Hobby-Künstler präsentieren hier ihre Bilder – Machen Sie mit!

Coronavirus

Schon über 100 Dortmunder Künstler haben uns ihre Bilder geschickt, um etwas Farbe in den eher grauen Coronavirus-Alltag zu bringen. Hier gibt es eine Auswahl zum Durchklicken.

Dortmund

, 08.04.2020, 15:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fröhliche Motive in schwierigen Zeiten: Zahlreiche Dortmunderinnen und Dortmunder haben sich an unserer Aktion „Farbtupfer“ beteiligt.

Fröhliche Motive in schwierigen Zeiten: Zahlreiche Dortmunderinnen und Dortmunder haben sich an unserer Aktion „Farbtupfer“ beteiligt. © Rehberg-Beckers

Mit einem Aufruf an Dortmunds Hobby-Künstler wollten wir ein wenig Lebensfreude im vom Coronavirus geplagten Dortmund verbreiten. Was uns als Rückmeldung erreicht hat, hat uns berührt.

Viele Dortmunder Künstlerinnen und Künstler haben sich unseren Aufruf zu Herzen genommen und auf verschiedene Weisen mit ihren Bildern etwas Farbe in eher graue Zeiten geworfen.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Farbtupfer-Aktion

Viele Dortmunder haben sich an der Farbtupfer-Aktion der Ruhr Nachrichten beteiligt. Wir haben einige der schönsten Werke ausgewählt.
27.03.2020
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Auch Sylvia Schodrowski aus Marten möchte sich mit ihrem Bild an dem „Buntermachen“ der derzeitigen Tage beteiligen. Sie hat den Frosch „Rotauge“ mit Acrylfarben auf ein grosses Holz-Puzzle-Teil gemalt. Durch die fröhlichen, frischen Farben ist es ein „Gute-Laune-Bild“ geworden. „Das schadet ja derzeit nicht,“ schreibt sie dazu.© Schodrowski
Claudia Freyer aus Wambel hat sich mit ihrem Bild „Wege“ anunserer Aktion „Farbtupfer“ beteiligt. Das Bild im Format 80 x 80 Zentimeter, Acryl auf Leinwand, ist im vergangenen Sommer entstanden. Die Künstlerin schreibt dazu: „Der Mensch...mal auf der Suche, dann wieder auf seinem Weg...ein immer wiederkehrendes Thema“.© Claudia Freyer
„Die Bilder, die ich male, drücken immer meine große Liebe zur Natur und zum Leben aus“, schreibt uns Rosemarie Schürmann aus Hörde. Seit 10 Jahren malt sie mit Gouache-Farben. Auch ihr Bild „Mitzi im Glück“ ist so entstanden.© Rosemarie Schürmann
Aus dem Nordosten hat sich Ulrike Müller mit dem Bild „Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso...“ an unserer Aktion „Farbtupfer“ beteiligt. Als Risiko-Patientin ist sie ans Haus gefesselt und froh, dass sie malen kann.© Ulrike Müller
Erika Brockmann aus Lütgendortmund ist Malerin, besonders für Tier- und Menschenportraits. Ihre Naturverbundenheit drückt sie gerne in Bildern aus. Besonders oft hat sie Rotkehlchen portaitiert. Ihr Gesang, ihre Zutraulichkeit und ihre Vertrautheit uns Menschen gegenüber machen sie doch sehr beliebt. Das Bild ist auf Leinwand mit Acrylfarben gemalt und hat die Größe 100 x 120 Zentimeter.© Brockmann
Klaus Bräuning ist Kunstmaler und Grafiker aus Loh und schickt dieses Bild namens 'Sursum Corda' ein. Es wurde bereits in der Artothek der Stadt Dortmund ausgestellt, schreibt Bräuning.© Bräuning
Leserin Erika Grabe aus Menglinghausen beteiligt sich an der Farbtupfer-Aktion der Ruhr Nachrichten mit mehreren Bildern. Dieses Bild ist von der Redaktion ausgewählt worden.© Grabe
Vera Seibring ist Hobbykünstlerin aus Aplerbeck schickt dieses Bild an die Redaktion. Es sei für alle bestimmt, die 'Sehnsucht nach dem Süden haben'.© Seibring
Andrea Pabst aus Lütgendortmund schwingt nicht den Pinsel sie hat die Säge für sich entdeckt. In der Corona-Krise hat sich zu Holzobjekten inspirieren lassen. © Papst
Susan Schöne aus Schüren beteiligt sich mit diesem Osterbild an der Farbtupfer-Aktion der Ruhr Nachrichten. Sie hat das Bild "Hase im Baum" vor drei Jahren gemalt. © Schöne
Farbtupfer-Aktion. Rose sous-marine
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Manfred Nilius
Mi 01.04.2020 12:48
An:
Redaktion DO Lokal;
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Manfred Nilius dürften die meisten Menschen in Dortmund durch seine Praxisklinik für ästhetische Zahnmedizin und Gesichtschirurgie in Schüren kennen. Hin und wieder schwingt Dr. Dr. Nilius jedoch auch den Pinsel. Beim Frühstück mit den Kindern und dem Lesen der Zeitung kam ihm die Idee, eines seiner Bilder für die Aktion „Farbtupfer“ einzusenden. Es heißt Unterwasserrose („Rose Sous-Marine“) und es handelt sich um eine 135x 95 Zentimeter große Kollage aus Acryl/Papier auf Holz.© Nilius
Bärbel Rehberg-Beckers aus Brackel hat sein Bild „Ausgelassen sein“ für die Farbtupfer-Aktion eingereicht. Es misst 90 mal 70 Zentimeter und ist im vergangenen Jahr entstanden.© Rehberg-Beckers
Eine einsame Berghütte in romantischer Umgebung bringt Ruhe und Gelassenheit und lädt den Betrachter zum Träumen ein. Gemalt hat das Bild (30 x 20 cm) Regina Gogolin aus Rahm, die sich damit an der „Farbtupfer“-Aktion beteiligt. Das Bild entstand mit dem Eisen und Wachs in der sogenannten Enkaustik-Technik.© Gogolin
Eine Prinzessin und ihr Schloss, hat Dr. Detlef Schiebold aus Kirchhörde für seine Enkelin gemalt. Diese hat sich dieses Bild (Acryl 50 x 30 cm) zum vierten Geburtstag gewünscht. „Wären sehr traurig, wenn wir es Ende April nicht in Aachen persönlich schenken könnten“, sagt Schiebold.
Pia Marie Sand ist Kunststudentin an der TU Dortmund und hat dieses Bild eingereicht. Sie hat den Elefanten für ihre Oma gemalt, als sie 80 Jahre alt wurde.© Sand
Angela Franke bezeichnet sich selbst als eine autodidaktische Künstlerin und kommt aus Hombruch. „Ich mache seit Jahren Auftragsarbeiten weltweit. Wer sein Tier verewigen lassen möchte, ist bei mir genau richtig. Wie man sieht liebe ich den fotorealistischen Kunststil.“ Ihr hier gezeigtes Bild trägt den Titel „Tabbykatze“ und wurde mit Pastellkreide in der Größe A4 gefertigt.© Franke
Thomas Hugo hat sich mit seinem Acrylbild "Atelierstillleben" an der Farbtupfer-Aktion beteiligt. © Hugo
Wenn die Heilpraktikerin Gabriele Wilkop nicht gerade einen ihrer Patienten behandelt, dann malt sie. Und weil sie in Marten praktiziert, dem gefühlten Dorf, das Teil einer Großstadt ist, trägt ihr fröhliches Bild den Titel „Stadt und Dorf“.
Dreidimensional auf Leinwand, kreiert Künstler Jochen Pieper aus Hombruch Werke wie das mit dem Namen „Tiefe Glut“ (100 x 70 cm groß). Weitere Werke von Pieper gibt es im Internet auf seiner Homepage jochenpieper.de.© Pieper
Rose Kindler aus dem Kaiserstraßenviertel macht bei der Farbtupfer-Aktion mit und hat ihr Bild mit ein paar Zeilen eingereicht. Im „Inneren der Blüte“ könne man „Farben aufsaugen, Nektar schlürfen und Kraft inhalieren“. © Kindler
Iris Gugath aus Lütgendortmund macht mit bei der Farbtupfer-Aktion der Ruhr Nachrichten. Sie schreibt dazu, dass ihr Bild „den Wunsch darstellt, wieder einmal einen Sonnenuntergang an der tosenden See zu erleben“. © Gugath
„Gehen Sie mal spazieren auf dem Deusenberg“, so schreibt uns Malerin Elisabeth Lehmköster, aus Huckarde. Das Bild „Deusenberg“ zeigt einen Panoramablick auf Dortmund, ist 50 x 70 Zentimeter groß und mit Acryl gemalt.© Lehmköster
Vera Maslow aus Löttringhausen hat sich mit einem Blumenbild an unserer Aktion beteiligt. Sie schreibt: „Mit diesem Farbtupfer möchte ich mich bei allen Mitarbeitern der Lokalredaktion, die dafür sorgen, dass ich meine tägliche Zeitung bekomme, herzlich bedanken. Ich bin Hobbymalerin, 82 Jahre alt“. Das Bild ist 40 x 30 Zentimeter groß und mit Pastellkreide gemalt.© Maslow
Die Kolumbianerin Claudia Velásquez Aristizábal, die heute in Herdecke wohnt, nimmt mit „Paco“ (Acryl, 60 x 80 cm) an der „Farbtupfer“-Aktion teil. Das Bild ist Teil der geplanten Ausstellung, die beim lateinamerikanischen Kulturfestival „Viva“ im Dietrich-Keuning-Haus Mitte März präsentiert werden sollte, aber nun leider verschoben werden musste.© Claudia Velásquez Aristizábal
„Buntes Dortmund“ , Hoffnung nach Corona, lautet der Titel des Acrylbildes, das uns Erika Grabe für unsere Farbtupfer-Aktion zur Verfügung stellte. Grabe kommt aus Barop.© Grabe
Brigitta Kampmann aus Holzen schreibt zu ihrem Bild (Öl auf Leinwand, 60 x 80 Zentimeter) mit dem Titel „Auszeit“: „Auch und gerade in Zeiten der Ausgangssperre habe ich, wie so viele von uns, eine große Sehnsucht nach Sonne, Strand und Meer.“© Kampmann
Eigentlich sollte das Bild (Öl auf Leinwand, 100 x 80 cm) von Anne Pieper schon in der Weihnachtszeit entstehen. Aus Zeitmangel ist es aber erst jetzt – in Corona-Zeiten – umgesetzt und fertig geworden. Das Stillleben zeigt Granatäpfel. Die 56-Jährige wohnt mit Mann und Hund in der Gartenstadt.© Pieper
Gabriele Anskeit (Hafen) beschreibt sich als Autodidaktin und malt manchmal aus der Fantasie heraus, manchmal von (eigenen) Fotos ab. Einfache Schulmalfarben genügen ihr dazu. Malerische Cottages, wie auf ihrem Bild „Cottage am Meer“, gehören zu ihren Lieblingsmotiven.© Anskeit
Annette Kuhlengerth aus Hörde hat sich an der Farbtupfer-Aktion beteiligt. Sie schreibt zu ihrem Bild: „Ein Feuerwerk der Farben lassen uns vielleicht in der momentanen Situation positiv in die Zukunft blicken, denn am Ende des Tunnels erscheint immer Licht“.© Kuhlengerth
Alexandra Schmidt aus Wellinghofen hat sich an der Farbtupfer-Aktion beteiligt. Sie schreibt zu ihrem Bild „Dieses Bild ist mit Pastellkreide gemalt und misst 30 x 40 Zentimeter. Es soll einen Rückzugsort zum Innehalten und Träumen darstellen“.© Schmidt
„Rosen“ lautet der Titel von Monika Hamelmanns Werk. Hamelmann kommt aus Brackel und beteiligt sich mit diesem an der Farbtupfer-Aktion unserer Zeitung.
An der „Farbtupfer“-Aktion dieser Zeitung möchte sich auch Peter Sorge aus Deusen mit einem Bild (Kokerei Hansa) aus seinem Aquarell-Bilderzyklus „Heiße Schicht“ beteiligen. Der 74-Jährige malt seit etwa 15 Jahren. Gearbeitet hat er als Hersteller in Kinderbuch- und Schulbuchverlagen und war mit der Gestaltung und der Produktion von Büchern und Zeitschriften beschäftigt.© Sorge
Die Zeit in der Krise nutzte Sabine Lunke aus Syburg dazu, um aus alten Blusen und Vorhängen aus dem Keller eine Collage anzufertigen. Fotos von dieser sendete sie für unsere Farbtupfer-Aktion ein.
Ines Arch aus Körne malt seit circa zwölf Jahren. Inzwischen zieren schon einige Bilder die Wände von Freunden und Arbeitskollegen. „Selbstgemachte Geschenke sind besser als gekaufte Blumen oder Pralinen. Zeigen sie dem Beschenkten doch, dass man sich intensiv mit ihm auseinandergesetzt und viel Zeit bei der Herstellung ,seines‘ Bildes verbracht hat“, schreibt die Hobbymalerin.© Arch
Künstlerin Angelika Gehrke aus Sölde hat sich mit dem Bild „Tulpen III“ an unserer Aktion „Farbtupfer“ beteiligt. Das Bild entstand im Jahr 2009 und ist 95 x 115 Zentimeter groß.© Angelika Gehrke
Für Künstler sind derzeit viele Möglichkeiten weggebrochen, ihre Werke dem Publikum in Ausstellungen zu zeigen. Die Aktion „Farbtupfer“ ermöglicht es den Kreativen, ihre Arbeiten in der Zeitung zu veröffentlichen. Sabine Kistner aus Wichlinghofen beteiligt sich mit ihrem Bild „Orchidee“ (Acryl auf Leinwand, 80 x 80) an der Aktion.© Sabine Kistner
Joachim Möller aus der Berghofer Mark möchte auch einen Beitrag zur „Farbtupfer“-Aktion leisten. „Open up your door … I can’t see your face no more“ heißt sein Bild – was leider derzeit noch so bleiben muss. Der Künstler gibt den Tipp, zur Untermalung der Sehnsuchtszeit nach menschlichen Begegnungen und beim Betrachten des Bildes den gleichnamigen Song von Richard Hawley zu hören.© Joachim Müller
Die freischaffende Künstlerin Brigitte Koch aus Brünninghausen hat sich mit zwei Bildern an unserer Aktion „Farbtupfer“beteiligt. Die Titel „Zerfall und Neuanfang“ sollen unsere heutige Situation schildern.© Brigitte Koch
Mit ihrem Bild „Verzweiflung und Hoffnung“ beteiligt sich Birgit Humboldt aus der Bittermark an der „Farbtupfer“-Aktion. Das Bild soll unser momentanes Schwanken der Gefühle zum Ausdruck bringen (Acryl auf Leinwand, 40x60).© Birgit Humboldt
Christel Bisplinghoff aus Berghofen hat sich an unserer Aktion „Farbtupfer“ beteiligt. Sie schreibt „Mein Zoo hat täglich 24 Stunden geöffnet“. Das Bild ist 90 x 110 Zentimeter groß.© Christel Bisplinghoff
Das Bild für die „Farbtupfer“-Aktion von Melina S. Czyrt heißt „Olivenbaum“. Die Künstlerin musste ihre Griechenlandreise wegen der Coronakrise stornieren. Wann es wieder ins Sehnsuchtsland geht, weiß sie noch nicht. Deswegen ist ihr dieses Bild, gemalt in Griechenland, besonders lieb. Melina S. Czyrt arbeitet im Haus der „Underground Gallery“ am Nordmarkt, wo sie in einem Nixnuz-Atelier kreativ sein kann.© Melina S. Czyrt
Hobbymalerin Iris Fuhr aus Husen hat sich an unserer Aktion „Farbtupfer“ beteiligt. Der Titel des obere Bildes lautet „Kubistische Katzen“, des unteren „Möwe ‚Emma‘ aus Kühlungsborn. Beide Bilder sind mit Öl auf Leinwand gemalt© Iris Fuhr
Die freischaffende Künstlerin Melanie Schneider aus Lütgendortmund hat sich mit dem Bild „Sister Moon II“ an unserer Akton „Farbtupfer“ beteiligt. Es stammt aus der Moon-Serie, in der sich die Künstlerin mit Kraft, Dynamik und Seele des Weiblichen beschäftigt.© Melanie Schneider
„Ein ganzes Leben“ nennt Corinna Prott aus Wambel das Hundeporträt, mit dem sie sich an der „Farbtupfer“-Aktion beteiligt. Als ihre Hündin schwer krank wurde, fing sie an, Hunde und Katzen im Auftrag zu malen, um die hohen Tierklinikkosten zu bezahlen. Die Leidenschaft für das Kreative ist geblieben. Gemeinsam mit ihrer Mutter bietet sie in ihrem Onlineshop Unikate für Vierbeiner und ihre Frauchen an.
Das Bild von Ilona Hofmann-Köhne, gemalt mit Pastellkreide, zeigt ein Motiv aus der Provence. Ein Blumenstrauß in einem Fenster mit blauen Fensterläden. Die extremen Schatten, die im Licht der Provence entstehen, sind hier verarbeitet. Die Künstlerin malt seit mehr als 40 Jahren und wohnt im Saarlandstraßenviertel. Mit ihrem Bild will sie einen Beitrag zur „Farbtupfer“-Aktion leisten.© Ilona Hofmann-Köhne
„Angriff“ nennt Kirsten Vogel-Brück aus der Südost-Stadt das Bild, mit dem sie sich an der „Farbtupfer“-Aktion beteiligt. Die Künstlerin will mit ihrem Werk zeigen, dass ein Angriff selbst in etwas Gutes umwandelbar ist, indem man es in Farbe umwandelt. Das Bild entstand im Jahr 2015.© Vogel-Brück
Ursula Leker aus Brackel hat sich mit dem Bild „Einsame Straße zum Nachdenken“ an der Aktion „Farbtupfer“ beteiligt. Die ganze Familie lebt viele Monate in Schweden, ist aber über den Internetauftritt der Ruhr Nachrichten immer mit Dortmund verbunden.© Ursula Leker
Jürgen Höllein aus Asseln hat sich mit dem Bild „Kettenglieder“ an unserer Aktion „Farbtupfer“ beteiligt. Er sagt „Auch Industrie kann bunt sein." Das Bild in der Technik Öl auf Leinwand ist 80 x 100 Zentimeter groß.© Jürgen Höllein
Monika Streipart aus Kirchderne hat in den vergangenen Tagen das Bild „Dortmund bleibt bunt“ (Acryl, 100 x 50) gemalt. Die Künstlerin hofft, dass ihre Stadt bald wieder so farbenfroh ist, wie auf dem Gemälde.© Monika Streipart
Mit ihrem Bild „Wiesenblumen“ beteiligt sich die Künstlerin Monika Kleefeldt aus Berghofen an der „Farbtupfer“-Aktion. Die gebürtige Dortmunderin ist Alten- und Maltherapeutin, bietet Malkurse an, ist die Frau hinter www.kleekunst.de und stellt ihre 200 Exponate regelmäßig in wechselnden Dauerausstellungen aus.© Monika Kleefeldt
Das Acrylbild (40 × 40 cm) hat Barbara Weier aus der Gartenstadt nach einem Urlaubsfoto gemalt, welches ihr eine Freundin aus Griechenland von der Terrasse des Ferienhauses geschickt hat. Es ist eines der Lieblingsbilder der Künstlerin, da man die Wärme der südlichen Sonne fast fühlen kann. Das Gemälde ist Teil der „Farbtupfer“-Aktion© Barbara Weier
Marion Schenk aus Hörde hat sich mit dem Bild „Katze im Garten“ an der Aktion „Farbtupfer“ beteiligt. Das Bild misst 40 x 50 Zentimeter und ist mit Acrylfarben gemalt.

© Marion Schenk
Was gibt es Schöneres, als Hunden beim Spielen zuzusehen? Diese Frage stellte sich Diplom-Designerin Tanja Melina Moszyk aus Eichlinghofen bei diesem Werk namens „Ronja“, das sie für unsere Farbtupfer-Aktion „ins Rennen“ schickt. So könne man auch aktuell mal ausgelassen und fröhlich den Moment genießen.© Tanja Melina Moszyk
Jürgen Maldacker aus dem Kaiserstraßenviertel hat Mohnblüten auf Papier gebracht. Beruflich arbeitet er als Grafik-Designer, in seiner Freizeit aquarelliert er gerne. Das eingereichte Bild ist 40 x 40 Zentimeter groß.© Jürgen Maldacker
Künstler Dieter Stübs aus Huckarde hat sich mit dem Bild „Leuchtspektakel“ (Fredenbaumpark) an der Aktion „Farbtupfer“ beteiligt. Er hat das Bild im Juli 2014 mit Lackfarbe auf Holz gemalt. Es besteht aus drei einzelnen Bildern aus der Vogelperspektive, zwei in der Größe 40 x 80 Zentimeter und das mittlere 50 x 80 Zentimeter.© Dieter Stübs
Oliver Oster aus Kirchhörde hat sich mit einem (digital bearbeiteten) Foto an unserer Aktion „Farbtupfer“ beteiligt. Es zeigt die Ville Close in Concarneau in der Bretagne.© Oliver Oster
Ein Bild ganz im Sinne des Frühlings, hat Enkel Jannis Valičević (7 Jahre alt) aus Aplerbeck gemalt. Großmutter Bärbel Valičević reichte dieses für die Aktion „Farbtupfer“ ein.
Elke Niermann aus dem Saarlandstraßenviertel hat sich mit dem Bild „Glückspilz“ an der Farbtupfer-Aktion beteiligt. Die Arbeit ist mit Pastellkreide auf Papier gefertigt und 60 x 50 Zentimeter groß.© Elke Niermann
Die Künstlerin Christine Köhne aus Schnee hat sich an der Aktion „Farbtupfer“ beteiligt. Sie schreibt „Der kleine Frosch aus dem Naturfreibad 'Froschloch' freut sich schon riesig auf den Sommer."

© Christine Köhne
Malerin Cornelia Marx aus Kirchhörde hat sich mit dem Bild „Auf-Bruch“ an der Aktion „Farbtupfer“ beteiligt. Sie schreibt zu ihrem Beitrag: „Blick in eine positivere Zukunft, die zwar für uns noch im Nebel bleibt, aber am Horizont hier und da bunt lebendig und hoffnungsvoll durchscheint.“ Das Bild ist 60 x 60 Zentimeter groß.© Cornelia Marx
Olaf Wischnewski aus Nette hat uns seinen „Farbtupfer“ für die Aktion geschickt. Es handelt sich dabei um digitale Kunst, die er als Hobby betreibt.© Olaf Wischnewski
Bunt und farbenfroh: Wenn Renate Scharein in ihrem Garten im Klinikviertel sitzt und entspannt den Schmetterlingen nachsieht, malt sie sie gerne mit Acrylfarben auf Leinwand. Das Bild ist Teil der „Farbtupfer“-Aktion.© Renate Scharein
Das Bild „Frühlingsgefühle“ (Aquarell, 40 x 30) ist der Beitrag von Dagmar Kothe aus dem Kreuzviertel zur „Farbtupfer“-Aktion. Die Künstlerin hat erst vor vier Jahren mit dem Malen angefangen und geht fleißig in das offene Atelier „Creatief“ zu Annette Endtricht in Hörde, um sich fachlichen Rat zu holen. Die „Farbtupfer“-Aktion sei eine gute Idee, um die Gedanken von den derzeitigen Alltagssorgen abzulenken.© Dagmar Kothe
Kajo Frieg aus Löttringhausen hat sich an unserer Aktion „Farbtupfer“ mit einem ungewöhnlichen Beitrag beteiligt. Er schreibt dazu: „Hier sind die Bilder nicht etwa aus den Rahmen gefallen, sondern aus Platzgründen in Sammelmappen verschwunden." Die Rahmen, die noch Reste der ursprünglichen Bilder von der Farbpalette seiner Frau aufweisen, hat er farblich zusätzlich aufgehübscht und zu einem neuen Gesamtkunstwerk zusammengefügt

© Kajo Frieg
Gerhard Miketta aus Dorstfeld hat sich mit dem Bild „Matera“ an unserer Aktion „Farbtupfer“ beteiligt. Es zeigt die italienische Felsstadt Matera im Sonnenlicht. Ein Licht- und Hoffnungsschimmer in Corona-Zeiten. Das Werk ist in Acryl auf Leinwand gemalt und 60 x 80 Zentimeter groß.© Gerhard Miketta
Zurzeit haben viele Leute eben Zeit. So mancher entdeckt alte Hobbys wieder. Einer von ihnen ist Peter Sturm, der momentan keine Gäste zu seinen Couchkunst-Veranstaltungen in seinem Wohnzimmer in Kley empfangen kann, will seine Pastellkreiden aus dem Schrank holen und mal wieder malen. Eines seiner alten Werke, es zeigt eine Bäckerei irgendwo in der Picardie, hängt in seiner Küche und erfreut inzwischen seit mehr als 20 Jahren seine Gäste.

© Peter Sturm
Bei Rainer Madsens Werk „März im Chinesischen Garten Bochum“ handelt es sich um eine Mischtechnik auf Leinwand (80 x 80 cm) aus dem Jahr 2019. Der ehemalige Dortmunder, der mittlerweile in Iserlohn lebt, verbindet mit diesem Bild zugleich die Empfehlung, den Botanischen Garten in Querenburg zu besuchen. „Auch bei weniger gutem Wetter, weil es dort vielfältige Pflanzen in vielen großen Gewächshäusern zu bestaunen gibt - und das kostenlos“, schreibt Madsen.© Rainer Madsen
Charlotte Seibt aus Kirchhörde schreibt: „Mit meinem Bild möchte ich Farbe in den Corona-Alltag bringen. Die Farben leuchten, das Dunkle wird gebrochen. Hoffnung leuchtet auf."© Charlotte Seibt
Bärbel Höster aus Sölderholz hat uns das Bild mit dem Titel „Vorfreude auf den Frühling“ als Farbtupfer geschickt. Sie schreibt, dass sie leidenschaftlich gern verschiedene Stilrichtungen malt. Das Bild in Öl/Acyrl auf Leinwand ist 80 x 100 Zentimeter groß.© Bärbel Höster
Anne Bäcker aus Asseln hat uns das Bild „Iris“ geschickt, gemalt in der Technik Acryl auf Leinwand im Format 40 x 30 Zentimeter. Entstanden ist das Werk im vergangenen Jahr im Atelier Jedermann.
Beate Hauschild ist Hobbymalerin und kommt aus dem Tremoniaviertel. Sie hat unsere Aktion Farbtupfer mit ihren „lila Seerosen“ bereichert.© Beate Hauschild
Kunststudentin Lena Rüther aus Brünninghausen hat sich an der Farbtupfer-Aktion beteiligt. Sie lässt sich zur Zeit auf ihren täglichen Spaziergängen von den Frühlingsblumen und der Natur inspirieren. Das digitale Gemälde „flow(ers) No.2“ ist im Frühjahr 2020 entstanden© Lena Rüther
Eine (fiktive) Auswahl Gesichter aus Dortmund soll Inge Petris Beitrag zur Farbtupfer-Aktion darstellen. Inge Petri kommt aus Hacheney.© Inge Petri
"Kontaktverbot“ nennt Volker Schlepütz, wohnhaft im Saarlandstraßenviertel, sein aktuelles Bild. Es zeigt eine düstere Corona-Landschaft mit paarweise spazierenden Objekten, die den vorgegebenen Sicherheitsabstand voneinander halten. Schlepütz arbeitet seit einiger Zeit mit Acryl – teilweise experimentell, objektorientiert und politisch-thematisch.

© Volker Schlepütz
Doris Calovini-Brankamp aus Lütgendortmund hat ein Foto eines ihrer Aquarelle für die „Farbtupfer“-Aktion geschickt. Es heißt „Norddeutsche Landschaft“.
Arno Thurows „Alte Hütte am See“ wurde auf Leinwand mit Acrylfarbe gemalt. Thurow kommt aus Brechten und ist Rentner und Zeitungsaussteller.
Felix Gorba (11 Jahre alt) aus Barop hat für unsere Aktion „Farbtupfer“ diesen Sonic auf Leinwand (25 x 25 cm) gemalt. Damit soll die Corona-Zeit schnell vorbeigehen – und wir das nächste Level erreichen.© Felix Gorba
„Gaddafis Zelt“ nennt sich Ulrich Thomas Werk in Acryl, das im Jahr 2017 entstanden ist. Ulrich Thomas kommt aus Marten.© Ulrich Thomas
Doris Stuckenbrock aus Derne hat sich mit mehreren Wasserbildern und einem Feuerbild an unserer Farbtupfer-Aktion beteiligt. Sie schreibt: „Die Wasserbilder sind entstanden, als ich Sehnsucht nach dem Meer bekommen und von einem sauberen Meer geträumt habe. Das Feuerbild habe ich als Kontrast zu den Wasserbildern gemacht.“ Die Bilder wurden mit Acrylfarben gemalt.
Klaus Steckelmann aus Rahm hat seinem Aquarell-Bild (24 x 31 cm) den Titel „Sommerblumen“ gegeben. Entstanden ist das Werk vor vielen Jahren in einem Malkurs an der Volkshochschule Dortmund. Heute hängt es bei Klaus Steckelmann in der Diele und wird oft bewundert.
Ohne eine Prinzessin kommt ein Frosch in Ursula Kumps Werk (Acryl auf Pappe 64 x 50 cm) daher. Kump kommt aus Husen und ist durch die Veröffentlichung eines Werks einer Malfreundin (Brigitte Steinberg aus Asseln) auf die Farbtupfer-Aktion aufmerksam geworden. Kump: „Das Ergebnis meiner Werke in verschiedenen Techniken ist vorwiegend farbenfroh.“© Ursula Kump
Katja Dalberg, von der gleichnamigen Galerie, Hohe Straße 25, im Klinikviertel, hat ihren Frühlings-Buchstaben-Baum in A4 auf Aquarellpapier mit Aquarellstiften geschickt. Dazu ein Gedicht über die Zeit, geschrieben mit chinesischer Tusche. Das Original ist ein zweiteiliges Leinwand-Bild. Die Galeristin hofft, bald wieder ihr Geschäft öffnen zu können.
Frische Farben für unser verschlafenes „Winterauge“, möchte Mal-Anfängerin Sally Eglinsky den Menschen bieten. Sie wohnt in Holzen und präsentiert uns ihre abstrakte Acryl-Malereien (30 x 40 cm) auf Leinwand wie beispielsweise ihre „Stadtsilhouette“.© Sally Eglinsky
Peter Berend aus Scharnhorst hat für die „Farbtupfer“-Aktion seinen „Sonnenuntergang“ geschickt. Das Keilrahmenbild (50 × 40) ist mit Acrylfarben gemalt. Der Hobbykünstler ist am Hengsteysee auf die Idee für das Bild gekommen.© Peter Berend
„Bei jeder Mahlzeit blicke ich direkt vor mir auf das Acrylbild, 75 x 75, das ich bereits vor Beginn unserer Hansa Theater-Eröffnung 2007 in Hörde gemalt habe“, teilt Theresia Strothmüller vom Hansa Theater aus Hörde mit. Für sie stelle es sich aktueller denn je dar. „Durch den anhaltenden Stillstand vieler Bereiche unserer Gesellschaft, der uns allen auch Ängste bereitet, sind positive kleine Lichtblicke immer wichtiger geworden“, so Strothmüller. Auch sie möchte „in der momentan sehr bedrückenden Zeit ein klein wenig dazu beitragen, die Menschen auf andere Gedanken zu bringen und positiv nach vorn zu schauen“.© Theresia Strothmüller
1,35 x 1 Meter groß ist Henrike Fingerhuts Werk, das den Namen „Traumvogel“ trägt. Das Werk aus dem Süden besteht aus Pigmentfarbe und Acryl und wurde auf der Leinwand gemalt.© Henrike Fingerhut
Uwe Kappel, Presbyter der Philippuskirchengemeinde in Kirchhörde, Brünninghausen und Löttringhausen, hat als Farbtupfer für Kinder eine Kirchenmaus gezeichnet, die rund um die Kirche auf viele Fragen Antworten sucht. Die Gemeinde veröffentlicht nun auf ihrer Internetseite (www.philippusdo.de) jede Woche ein neues Kapitel der von Uwe Kappel erdachten Geschichten über Phili, die Kirchenmaus.© Uwe Kappel

Wir wollen unsere Aktion „Farbtupfer“ fortsetzen. Alle (Hobby-) Künstler, die ebenfalls ein Bild in der Zeitung und hier im Internet veröffentlichen wollen, können einfach ihr Kunstwerk im JPG-Format an uns schicken. Gern auch mit ein paar erklärenden Zeilen, dem Wohnort und einer Telefonnummer für Rückfragen.

Schicke Sie Ihre „Farbtupfer“ an lokalredaktion.dortmund@lensingmedia.de und helfen Sie mit, Dortmund durch die Krise zu bringen.

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