Bibliothek, Musikschule oder VHS - viele Kulturangebote werden teurer

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Dortmunds städtische Museen können auch weiterhin kostenlos besucht werden.
Dortmunds städtische Museen können auch weiterhin kostenlos besucht werden. © Stephan Schütze (A)
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Die gute Nachricht zuerst: Der Eintritt in die Dauerausstellungen der städtischen Museen bleibt auch im Jahr 2023 frei – vorausgesetzt, der Rat der Stadt stimmt dem entsprechenden Vorschlag des Verwaltungsvorstands zu.

Die seit 2018 geltende Regelung gilt für die Dauerausstellungen von Naturmuseum, Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK ) und Museum Ostwall im Dortmunder U sowie für das Westfälische Schulmuseum, das Kindermuseum Adlerturm, das Hoesch-Museum, das Brauerei-Museum und den „schauraum: comic + cartoon“.

Mehr Geld für Bibliotheken und Co.

Die schlechte Nachricht: Die Kosten für andere Kulturangebote in Dortmund sollen nach dem Vorschlag der Stadtspitze steigen – so wie es der Rats 2010 im Grundsatz beschlossen hat. Betroffen sind vor allem Musikschule, Volkshochschule sowie die Stadt- und Landesbibliothek, deren Angebote und Leistungen um durchschnittlich 10 Prozent teurer werden.

Einige Beispiele: Der Jahres-Leserausweis der Stadt- und Landesbibliothek verteuert sich für einen Erwachsenen von 22 auf 24 Euro, kündigt Kulturdezernent Jörg Stüdemann an. In der Musikschule steigen die Kosten für einen Jahreskurs „Musikalische Früherziehung“ von 312 auf 320 Euro. Für Kurse, Seminare oder Lehrgänge der VHS wird künftig ein Entgelt von mindestens 2,50 Euro je Unterrichtsstunde erhoben – zuvor waren es 2 Euro.

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