Ladestationen aus Dortmund sollen die Welt erobern

Elektromobilität

Ladestationen mit digitaler Anzeige – vielleicht ist das bald Alltag. Unternehmensgründer Schramm umrundete bereits die Welt, um bei dem Thema auf dem neusten Stand zu bleiben.

von Alexandra Wachelau

Barop

, 14.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Ladestationen aus Dortmund sollen die Welt erobern

Sebastian Schramm im Yosemite-Nationalpark. Der junge Unternehmensgründer hatte seinen Laptop in Kalifornien immer mit dabei. © privat

In der TU Dortmund hat ein Start-up-Unternehmen begonnen, den Markt der Elektromobilität zu verändern. „LoyalGo“ konzentriert sich dabei auf die Ladesäulen für Elektroautos. Das junge Unternehmen möchte diese attraktiver für den Markt gestalten – mithilfe eines Displays. Diese werden auf der Säule integriert und sorgen während der Ladezeit für Infos. Unternehmensgründer Sebastian Schramm ist bereits einmal um die Welt gereist.

Ladesäulen als digitale Litfaßsäulen

Der Masterabsolvent in Elektro- und Informationstechnik möchte die so gesammelten Erfahrungen nun in die Tat umsetzen. Das Unternehmen setzt darauf, die Ladestationen für Elektroautos benutzerfreundlich zu gestalten. Auf dem Display können Kunden sich so über die Einkaufsangebote in der Nähe informieren und so die Ladezeit überbrücken. „Wir haben das Beste aus einer Ladesäule und einer digitalen Litfaßsäule zu einem innovativen Produkt zusammengefügt“, sagt Schramm.

LoyalGo

In China und Kalifornien sind ähnliche Konzepte schon Alltag. Schramm war begeistert von den innovativen Ideen auf dem Markt, die er vor Ort sehen konnte. Mithilfe der Industrie- und Handelskammer Dortmund bereiste er unlängst beide Länder und umrundete so die Welt. Hier zeigte sich auch, dass in Deutschland noch Nachholbedarf besteht: „In Kalifornien sind aktuell mehr als 500.000 Elektroautos zugelassen“, sagt Schramm. Im Sommer möchte Schramm im Silicon Valley seine Erfahrungen weiter ausbauen und Kontakte knüpfen.

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