Fünf Gründe, am 8. September den Lännekenmarkt in Grevel zu besuchen

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Zu den beliebtesten Veranstaltungen in Grevel gehört der Lännekenmarkt des Bürger- und Heimatvereins. In diesem Jahr gibt‘s neue Anbieter und sogar einen neuen Austragungsort.

Grevel

, 09.08.2019, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bereits zum siebten Mal steigt in diesem Jahr - am 8. September von 11 bis 18 Uhr - der beliebte Lännekenmarkt in Grevel. Wir nennen fünf gute Gründe, den Markt zu besuchen.

  • Scherenschleifer Friedhelm van den Bergen aus Hagen. Schon vor der eigentlichen Öffnung des Markts sei sein Stand im vorigen Jahr umlagert gewesen, sagt Organisatorin Barbara Kluczinski-Rautert. Die Besucher geben ihm ihr Besteck und lassen es schleifen. Allerdings müssen sie dabei eine gewisse Wartezeit mitbringen, weil van den Bergens Dienste so beliebt sind. „Im vorigen Jahr hat er ohne Pause die ganze Zeit durchgearbeitet“, so Kluczinski-Rautert, „irgendwann habe ich ihm was zu essen und trinken gebracht.“
  • Erstmals dabei ist ein Korbwarenhersteller aus Bochum, der in Frankreich arbeitet: Vannerie-Korbwaren.
  • Tee bietet erstmals Kornelia Kuckel aus Lünen an. Neu sind auch die 3-D-Karten von einer weiteren Lünerin: Carola Schipper.
  • Grund genug, den Lännekenmarkt zu besuchen sind natürlich die vielen Torten, die in jedem Jahr angeboten werden. Denn die Standgebühr beträgt für die Verkäufer 10 Euro plus zwei Torten. Doch Vorsicht: Die Torten sind stets sehr beliebt und schnell weg. Aus ihrem Verkauf finanziert der Heimatverein Grevel als Ausrichter des Marktes Kosten wie den Druck von Ankündigungs-Flyern und -Plakaten.
  • Natürlich gibt‘s auch viele Standbetreiber, die in jedem Jahr gern zum Lännekenmarkt kommen - wie Kira Köper aus Fröndenberg mit ihrer selbstgefertigten Kleidung. Mützen, Schals und Stulpen gehören dazu - und sind bei den Kunden sehr beliebt.

Rekordbesuch im vergangenen Jahr

Barbara Kluczinski-Rautert ist hochzufrieden, was das Publikumsinteresse für den Lännekenmarkt angeht. Im vorigen Jahr habe es mit geschätzten 1800 Besuchern den absoluten Rekord gegeben. Die Grevelerin glaubt, dass auch die Grundregeln dieses Marktes zur Beliebtheit beitragen: Nichts wird doppelt an mehreren Ständen angeboten, alles stammt aus Handarbeit und die allermeisten Händler betreiben den Verkauf als Hobby.

Eine Neuerung gibt‘s jedoch in diesem Jahr: Erstmals findet der Markt nicht mehr auf dem bisherigen Platz an der Hostedder Straße statt, sondern auf dem neuen Dorfplatz des Heimatvereins im Bereich Am Brandhof/In der Liethe. Und weil der platzmäßig nicht ausreiche, um alle Stände unterzubringen, werden auch die umliegenden Wiesen genutzt. Zentrum mit den Essensständen ist natürlich der Platz selbst. Barbara Kluczinski-Rautert will die Stände - vielleicht in Schlangenform - so anordnen, dass trotz der neuen Umgebung eine gemütliche Atmosphäre entsteht. Der Tortenverkauf findet im Saal des Heimatvereins bei den Doerts an der Hostedder Straße 153 statt.

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