Leser-Wünsche für Hombruch: „Was grün ist, soll grün bleiben“

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Wir haben Sie gefragt, wie Ihre Wünsche für die Zukunft des Stadtbezirks Hombruch aussehen – und Sie haben uns geantwortet.

Hombruch

, 17.01.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Träume reichen von der A45 bis zum Rüpingsbach. Die Menschen im Stadtbezirk Hombruch haben uns Ihre Wünsche für die Zukunft in ihrem Stadtteil geschickt. Sie drehen sich vor allem um Verkehr und Natur, aber auch um medizinische Versorgung.

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„Wer meint, man sollte die Grünflächen weiter zubauen, sollte gehörig den Hintern versohlt bekommen!“, schreibt zum Beispiel eine Leserin: „Wir können dann ab 2030 Asphalt-Honig anbieten oder anfangen, die toten Kleintiere zu trocknen, damit die Nachwelt sich die Insekten noch mal ansehen kann, weil alles ausstirbt.“

Forderung nach Verkehrskonzept für die Stockumer Straße

Es gebe genug leer stehende Wohnungen und Gebäude, die modernisiert und ausgebaut werden könnten. Die Stadt Dortmund überplant derzeit aber vor allem Flächen, die mal von der Industrie genutzt wurden, dann aber über Jahre ungenutzt blieben.

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Weiter schreibt sie: „Das Verkehrskonzept über die Stockumer Straße sollte überarbeitet werden. Kommen noch mehr Autos auf die Straße, wird es dort extrem eng. Man kann sich das Geschehen mal gerne zur Feierabendzeit angucken, wenn nichts mehr vor und zurück geht!“

Die Leserin sorgt sich außerdem um die Gesundheit der Hombrucher. In den Kliniken gebe es zu wenige Pflegekräfte für zu viele Patienten, Hausarzt- und Facharztpraxen seien maßlos überfüllt. „Wie soll das weitergehen, wenn noch mehr Bürger zuziehen?“, fragt sie.

Leser-Wünsche für Hombruch: „Was grün ist, soll grün bleiben“

An der Stockumer Straße ist immer viel los. Eine Leserin fordert daher ein neues Verkehrskonzept für diese Hauptverkehrsachse. © Kevin Kindel (Archiv)

Für das Jahr 2030 wünscht sie sich, dass die Stadt nicht ihre eigenen Interessen und Belange durchboxe. „Was grün ist, soll grün bleiben, sonst ersticken wir irgendwann in unserem eigenen Mief!“

Wie wäre es mit einem Hundewald für Hombruch?

Eine andere Leserin wünscht sich bessere Radwege und einen anderen Umgang mit Hunden und der Hundesteuer. Warum kein Hundewald wie in Lünen? „Für ganz Dortmund würde ich mir wünschen, dass die Hundesteuer keine freiverfügbare Steuer ist, sondern für das Tierheim und auch für die Zahler eingesetzt wird.“

Ein weiterer Leser wünscht sich, dass...

  • „keine Grünflächen und vor allem keine Baumbestände vernichtet werden.
  • keine weitere Bebauung von Freiflächen erfolgt (außer durch Lückenbebauung).
  • die Hochwassergefahr am Rüpingsbach mehr beachtet wird.
  • die Verdichtung im Stadtbezirk begrenzt wird, um keinen Verkehrskollaps auf der Stockumer Straße zu provozieren.
  • der S-Bahnhof Barop barrierefrei wird.
  • die Busse häufiger fahren, damit auch lokal mehr für den Klimaschutz getan wird.

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Barrierefrei wird der S-Bahnhof Barop voraussichtlich nicht. Das hat Planungsdezernent Ludger Wilde der Bezirksvertretung Hombruch im November 2019 mitgeteilt. Bis der neue Bahnhof gegenüber vom Hombrucher Bogen entsteht, wird sich wohl nichts am aktuellen Zustand ändern.

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