Lkw-Parkverbot gefordert: „Menschliche Hinterlassenschaften nicht mehr hinnehmbar“

hzFriedrich-Hölscher-Straße

Die Bewohner der Friedrich-Hölscher-Straße im Bereich der Abzweigung Grunewald in Scharnhorst leiden unter parkenden Lkw und den Problemen, die das mit sich bringt.

Scharnhorst

, 15.11.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Bezirksvertretung Scharnhorst möchte auf Antrag der SPD-Fraktion ein Parkverbot für Lkw erlassen - und zwar für den Bereich Friedrich-Hölscher-Straße zwischen der Einmündung Grunewald und der Einfahrt Hundesportplatz beziehungsweise Bogenspielplatz.

Der genannte Bereich werde im großen Umfang, besonders an den Wochenenden, als Rastplatz für Lkw genutzt. „Die Fahrer bleiben vor Ort“, so heißt es im Antrag der SPD, „und nutzen die Örtlichkeit entsprechend zur Verrichtung aller täglichen menschlichen Bedürfnisse.“ Die Schmutz- und Lärmbelästigungen seien für die Anwohner nicht mehr hinnehmbar.

„Irgendwo müssen sie doch parken?“

Matthias Storkebaum (Die Linke) sah diesen Antrag kritisch. „Wohin sollen die Lkw denn? Irgendwo müssen sie doch parken.“ SPD-Sprecherin Karin Heiermann antwortete, ein Gesamtparkkonzept sei in Arbeit, und Bezirksbürgermeister Heinz Pasterny ergänzte, es gebe eine Broschüre der Stadt für Lkw-Fahrer mit Parkmöglichkeiten.

Auch ein weiterer gemeinsamer Antrag von SPD und CDU befasste sich mit der Friedrich-Hölscher-Straße: Die beiden Fraktionen bitten die Verwaltung zu prüfen, ob die Ampel an der Ecke Heidstrang (Höhe Netto-Markt) und die Ampel an der Ecke Lüttenwiese abgebaut und durch einen Zebrastreifen ersetzt werden können.

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