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Machen statt Motzen in Derne - Jugendliche engagieren sich für Frieden und Klimaschutz.

hzJugend-Camp

„Machen statt motzen“, abgekürzt „Mastamo“, lautet das Motto eines Jugend-Camps vom 17. bis 23. Juni auf dem Lernbauernhof Schulte-Tigges an der Kümper Heide. Einige Plätze sind noch frei.

Derne

, 20.04.2019 / Lesedauer: 3 min

Machen statt Motzen heißt es demnächst auf dem Lernbauernhof Schulte-Tigges an der Kümper Heide. Veranstalter des Jugend-Camps ist die Jugend Nordrhein-Westfalen des Bundes für Umwelt und Naturschutz (Bund).

Das Motto des einwöchigen Camps steht dafür, gesellschaftliche Herausforderungen und Probleme nicht nur zu kritisieren und dagegen zu protestieren, sondern Alternativen auszuprobieren, über sie zu diskutieren und sie weiterzuentwickeln.

Kreative Workshops für Jugendliche ab 14 Jahren

Zielgruppe sind Jugendliche ab 14 Jahren. Einige Plätze in dem Jugendcamp, das selbstorganisierte und hierarchiearme Freiräume schaffen will, sind noch frei, sodass auch kurzfristig noch Anmeldungen möglich sind. Mit rund 100 Teilnehmenden pro Tag wird es zahlreiche inhaltliche, kreative und praktische Workshops geben.

Die Probleme der Welt sind vielfältig: Neben Kriegen und Aufrüstung und Ungerchungerechten Zuständen in der Gesellschaft ist derzeit der Klimawandel und seine Folgen in aller Munde. Innerhalb der Workshops geht es darum, Fähigkeiten, Wissen, Projekte und Visionen für eine gerechte, friedliche und naturverträgliche Welt zu teilen und weiterzuentwickeln. Die Jugendlichen können ihre Herzensprojekte und Visionen vorbringen und mit den anderen Teilnehmern diskutieren. Das Camp wird damit zu einem Ort der Vernetzung und Inspiration, der Mut machen soll, sich aktiv in der Gesellschaft zu engagieren. Auch sollen die Teilnehmer darin bestärkt werden, Zukunftsvisionen zu entwickeln, sich darüber auszutauschen und zum Handeln zu kommen. So jedenfalls ist das Ziel.

Sechs Tage Leben in einer Wunsch-Gesellschaft

Es wird das sechste Treffen „Machen statt motzen“ sein. Die Teilnehmer leben für ein paar Tage in ihrer Wunsch-Gesellschaft und erfinden dabei gesellschaftliche Strukturen neu. Zusammen gestalten sie ein buntes Programm. Dazu können eine Nähwerkstatt, ein Wildkräuter-Workshop oder gemeinsames Werkeln gehören. Jeder Teilnehmer kann auch selbst einen Workshop anbieten.

Lagerfeuer-Romantik

Der Teilnahmepreis richtet sich nach Selbsteinschätzung der Jugendlichen. Als Richtwert pro Tag wird 8 Euro angesetzt. Gekocht wird vegan, gezeltet wird auf der Wiese. Es gibt Kompostklos und Solarduschen. Abends sitzt man am Lagerfeuer.

Weitere Informationen zum Jugendcamp auf dem Lernbauernhof Schulte-Tigges gibt es online.

Die Bund freut sich auch über Teilnehmer, die sich an der Vorbereitung des Jugendcamps beteiligen möchten.

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