Mann will ICE nicht verlassen und widersetzt sich Bundespolizisten

Bundespolizei

Ein Reisender weigerte sich, einen ICE im Dortmunder Hauptbahnhof zu verlassen. Als Bundespolizisten ihn fesseln wollen, schlägt und tritt er auf sie ein.

Dortmund

29.05.2020, 14:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

In der Nacht zu Freitag (29. Mai) wurden Beamte der Dortmunder Bundespolizei von Mitarbeitern der Deutschen Bahn informiert, dass ein 32-jähriger den ICE nicht verlassen wollte. Bei der folgenden Kontrolle, wehrte dieser sich massiv, berichtet die Bundespolizei.

Der Zug habe sich bereits an der Endhaltestelle befunden und sollte bis zum Morgen geparkt werden. Als die Einsatzkräfte den Mann aufgefordert haben sich auf den Bahnsteig zu begeben, habe er sich zunächst geweigert.

Unkooperativ und aggressiv

Der Mann sei aus dem Zug geführt worden und habe sich dabei weiter unkooperativ verhalten. Als die Bundespolizisten ihn baten sich auszuweisen, habe er sich geweigert. Stattdessen sei er „in Angriffsstellung gegangen“. Daraufhin haben die Beamten den Mann gefesselt, wogegen dieser sich mit Tritten, Schlägen und Kopfstößen gewehrt habe.

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Auf dem Weg zur Wache habe der Mann seine Mund- und Nasenmaske abgestreift und in Richtung der Beamten gehustet. Später habe der 32-Jährige in die Gewahrsamszelle uriniert.

Gegen den Mann sei ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, tätlichen Angriffs, Hausfriedensbruchs sowie Beleidigung eingeleitet worden. Am Morgen habe der Mann die Wache der Bundespolizei verlassen.

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