Café Oma Rosa möchte mit #dieneuemittevondortmund quasi ein neues Viertel gründen

Saarlandstraßenviertel

Von Kreuzviertel, Saarlandstraßenviertel, Innenstadt und Klinikviertel umrahmt, liegt das Oma Rosa. Doch wozu gehört das Viertel? Die Inhaberin des Cafés hat eine Idee: zur neuen Mitte.

Saarlandstraßenviertel

, 20.05.2019, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Café Oma Rosa möchte mit #dieneuemittevondortmund quasi ein neues Viertel gründen

Melanie Wentzel-Terrahe ist Inhaberin des Cafés Oma Rosa. Sie hat sich den Hashtag #dieneuemittevondortmund überlegt. © Verena Schafflick

Seit mehr als zwei Jahren gibt es das Café Oma Rosa an der Chemnitzer Straße zwischen Hohe Straße und Gutenbergstraße. Doch wo genau liegt es? Innenstadt? Eigentlich ist man abgetrennt durch den Südwall. Kreuz- oder Klinikviertel? Da trennen die Hohe Straße beziehungsweise die Sonnenstraße. Eigentlich kann man hier von der vergessenen Ecke am äußersten Rand des Saarlandstraßenviertels sprechen.

Oma-Inhaberin Melanie Wentzel-Terrahe sieht das eher nicht so. „Wir sind eher so mittendrin“, findet sie. Deshalb hat sie sich mit Beginn der Oma Rosa eine Marketing-Strategie überlegt: den Hashtag #dieneuemittevondortmund. Angelehnt an das Hauptstadt-Viertel Berlin-Mitte. „Durch unser shabby-schick schaffen wir ein bisschen Berliner Flair“, findet Wentzel-Terrahe.

Der Inhaberin kommen dabei 20 Jahre im Werbegeschäft zu gute. Vor allem in den sozialen Netzwerken könne sie ihr Café durch den Hashtag gut platzieren. Insgesamt versuche sie, zusammen mit dem Yogastudio Soulyoga und dem dazugehörigen Laden Yogabude sowie dem Kunstbonbon alles etwas attraktiver zu machen.

Auch die Idee eines Straßenfestes habe man schon gehabt. Etwas Genaueres sei da aber noch nicht geplant, sagt Melanie Wentzel-Terrahe am Donnerstag.

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