Polizei-Kontrollen

Maserati rast über Dortmunder Wall – Illegales Rennen in Dorstfeld

Die Polizei in Dortmund kämpft weiter gegen Raser, Poser und illegale Tuner. Auf dem Wall fiel ein viel zu schneller Maserati auf. Aber auch an anderen Orten gab es offenbar illegale Rennen.
Dortmunds Polizei geht weiter gegen Raser und Tuner vor. Auch ein Maserati fiel auf. © Thiel/dpa/Montage: Althoff

30 km/h sind nachts erlaubt. Der Maserati aber war fast dreimal so schnell unterwegs. Das meldet die Dortmunder Polizei nach ihren nächtlichen Kontrollen vom Wochenende.

Mit 86 km/h sei das Auto aus Bochum auf dem Südwall unterwegs gewesen. Insgesamt habe man 34 Verwarngelder erhoben, hieß es am Sonntag in der Bilanz – einerseits wegen zu schnellen Fahrens, andererseits wegen anderer Verstöße, etwa des Fahrens trotz roter Ampel.

Kontrollen auch am Hafen und auf Phoenix-West

58 Fahrzeuge habe man kontrolliert im neuen Einsatz gegen die Raser-, Poser- und illegale Tuningszene – und das nicht nur auf dem Wall, sondern auch in der Nähe des Hafens, auf Phoenix-West sowie am Phoenix-See.

Zwei Autofahrer durften nicht weiterfahren. Der Grund: Alkohol und Drogen. Die Führerscheine sind jetzt bei der Polizei.

PS-starker BMW ist jetzt ein Totalschaden

Auch ein Unfall in Dorstfeld resultiere wohl aus einem verbotenen Rennen, so die Polizei weiter. Ein 22-Jähriger sei am Samstagabend (23.7.) gegen 23.30 Uhr mit einem „hochmotorisierten BMW“ vom Friedrich-Henkel-Weg abgekommen, etwa in Höhe der Einmündung Holzplatz. Das Auto prallte gegen ein geparktes Auto und gegen einen Baum.

„Nach ersten Zeugenaussagen war der Mann viel zu schnell unterwegs“, heißt es von der Polizei. Der BMW sei nun ein Totalschaden. Der Fahrer und sein Beifahrer (21) seien immerhin unverletzt. Die Ermittlungen laufen.

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