Maskenverweigerin sitzt neben dem Busfahrer? Das sagt die DSW21 dazu

hzBusfahren während Pandemie

Bus- und Bahnfahrer reagieren sensibel auf „Maskenverweigerer“ im öffentlichen Nahverkehr. Ein Geschehnis in der Linie 439 von Hörde nach Aplerbeck sorgte nun für Aufregung.

Hörde, Aplerbeck, Hombruch

, 20.08.2020, 15:10 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es herrscht Maskenpflicht in Bussen und Bahnen. Zumindest bei den Fahrgästen. Der Grund dafür ist natürlich die Corona-Pandemie. Wer sich nicht daran hält in Bus und Bahn einen Mund- und Nasenschutz zu tragen, riskiert ein Bußgeld in Höhe von 150 Euro.

Umso sensibler reagieren die Menschen auf Mitfahrer, die sich an diese Regel nicht halten. Der Redaktion liegt ein Foto vor, das in einem Bus der Linie 439 von Hörde nach Aplerbeck aufgenommen wurde. Aufgrund der Persönlichkeitsrechte der Person, die darauf zu sehen ist, werden wir es nicht veröffentlichen - aber beschreiben.

Neben dem Fahrer ohne Maske

Zu sehen ist eine Frau, die im vorderen, abgesperrten Bereich des Busses direkt neben dem Fahrer sitzt. Und das offensichtlich ohne Mund- und Nasenschutz. Sie scheint sich mit dem Busfahrer zu unterhalten.

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Ein ungewöhnliches Bild, das Fragen aufwirft. Was sagt die DSW21 dazu? Bei der Frau handele es sich um eine DSW21-Mitarbeiterin, nicht um einen Fahrgast, so die DSW21. Trotzdem solle eine Maske getragen werden, „auch wenn diese Art der dienstlichen Mitfahrt vielleicht sogar theoretisch erlaubt ist“, sagt Britta Heydenblut, Pressesprecherin der DSW21.

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„Unsere Mitarbeitenden halten sich - wie die allermeisten Fahrgäste - sehr gewissenhaft an die Maskenpflicht. Wir werden die Beteiligten noch einmal auf das Thema ansprechen und sensibilisieren.“

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