Mehr als 150-mal pro Tag rückt der ADAC in Dortmund aus

Pannenhilfe

Zigtausende Dortmunder mussten im vergangenen Jahr die ADAC-Pannenhilfe rufen. Der häufigste Einsatzgrund hat mit dem recht hohen Alter der Autos auf den Straßen zu tun.

Dortmund

, 11.02.2020, 13:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mehr als 150-mal pro Tag rückt der ADAC in Dortmund aus

Der ADAC veröffentlicht seine Einsatzzahlen aus dem Jahr 2019. © dpa

Zehn Millionen Kilometer haben die 429 Fahrer der ADAC-Straßenwacht in Nordrhein-Westfalen 2019 unter die Räder gebracht. Fast eine Million Einsätze waren es landesweit – in Dortmund wurden exakt 57.141 Aufträge gezählt.

Diese Zahlen hat der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) jetzt in der großen Pannenhilfe-Bilanz veröffentlicht. „Absoluter Rekordtag war wetterbedingt der 21. Januar 2019“, heißt es. Im Schnitt gab es NRW-weit rund 2700 Einsätze pro Tag, an diesem frostigen 21. Januar aber 6684.

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Wie im landesweiten Trend hatte der ADAC auch in Dortmund etwa drei Prozent weniger Einsätze als im Vorjahr. „Hauptgrund dafür waren die milden Temperaturen im Winter und auch der trockene Sommer“, so die Pressemitteilung.

Die Autos sind im Schnitt 9,5 Jahre alt

Die häufigste Pannenursache lag mit 42 Prozent in der Autobatterie. Das liege vor allem am durchschnittlichen Alter der Fahrzeuge auf deutschen Straßen: Sie sind im Schnitt 9,5 Jahre alt. In 17,4 Prozent der Fälle hatte der ADAC mit dem Motor eines Wagens zu tun.

Im Zuge der Bilanz wirbt der ADAC für die kostenlose Smartphone-App „Pannenhilfe“. Die Mitglieder des Vereins können damit wichtige Infos und Fahrzeugdaten sowie den exakten Standort an die Pannenhilfezentrale übermitteln. Etwa jeder vierte Deutsche ist im Schnitt Mitglied im ADAC.

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