Mehr Personal bei der DSW21 kommt Fahrgästen zugute

Betreuer bei der DSW21

Das Jobcenter fördert 13 neue Kundenbetreuer bei der DSW21. Nicht nur Langzeitarbeitslose sollen davon profitieren, sondern vor allem ältere Bürger aus dem Dortmunder Süden.

Brünninghausen

14.08.2019, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mehr Personal bei der DSW21 kommt Fahrgästen zugute

Zwei Jahre lang werden die Betreuer den Fahrgästen zur Hand gehen: Und danach ist eine Anstellung in einem anderen Bereich nicht ausgeschlossen. © DSW21

13 neue Kundenbetreuer wurden im Juni für zwei Jahre eingestellt. Sie sollen 30 Stunden pro Woche arbeiten. Sie helfen Fahrgästen beim Ein- und Aussteigen, begleiten sie zum Sitzplatz und geben Fahrplanauskünfte. Unterwegs sind die Kundenbetreuer überwiegend im Süden, vor allem in der Nähe von Senioreneinrichtungen und an Markttagen.

Es handelt sich um eine Zusammenarbeit der DSW21 mit dem Jobcenter, der das Teilhabechancengesetz der Großen Koalition zugrunde liegt. Seit 2005 habe man rund 600 Langzeitarbeitslosen die Chance gegeben, sich für den ersten Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Das sei nicht nur für die Betroffenen eine gute Sache, sondern auch für die Fahrgäste, sagt Manfred Kossack, Arbeitsdirektor und Vorstandsmitglied von DSW21. Und: „Die Hilfe der Kundenbetreuer wird sehr geschätzt!“

Die Abbruchrate ist gering

Gezahlt wird nach Tarif und im Anschluss an die Förderung ist eine Bewerbung für den Fahrdienst oder den Servicebereich bei DSW21 möglich. Das Jobcenter zahlt im ersten Beschäftigungsjahr 75 Prozent der Lohnkosten und im zweiten Jahr 50 Prozent. Jobcoaches begleiten für sechs Monate den beruflichen Einstieg.

Das Konzept geht laut der DSW21 auf: Die Abbruchquote aller gegenwärtigen Förderungen in Dortmund liegt bei nicht einmal 5 Prozent.

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