Mehr Sicherheit für die Straße Am Remberg? Eine Entscheidung ist gefallen

hzStraße in Hörde

Anwohner Günther Beyer kämpft für mehr Sicherheit entlang der Straße Am Remberg in Hörde. Jetzt steht fest, was sich verändern könnte, und was so bleibt wie es ist.

Hörde

, 15.10.2019, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dass es mit Tempo 30 auf der Straße Am Remberg nichts wird, hatte Günther Beyer schon ziemlich schnell erfahren. Im April hatte er der lokalen Politik seine Vorschläge für mehr Sicherheit entlang der Hauptstraße in Hörde geschildert. Umgesetzt wird vermutlich nur einer.

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„Wir hatten uns mehr erhofft“, sagt Beyer über ein Treffen mit Politikern sowie Vertretern von Verwaltung und Polizei vor Ort: „Der einzige Vorschlag, der aufgenommen wurde, war ein mögliches Überholverbot.“

Gefahr auf dem Weg zum Spielplatz

Beyer ist auf den Rollstuhl angewiesen und mit seiner Frau regelmäßig in Hörde unterwegs. Von der Wohnung aus hat er einen guten Blick auf die Situation auf der Straße. Er beobachtet regelmäßig, wie Gruppen aus Kindergarten-Kindern auf dem Weg zu den benachbarten Spielplätzen die Straße überqueren – ohne Ampel, Zebrastreifen oder Querungshilfe.

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Daher hatte Beyer eine Reduzierung auf Tempo 30 vorgeschlagen, das wurde aber schnell von der Verwaltung abgelehnt.

Beim jüngsten Ortstermin hat er nun auch eine Absage für Querungshilfen und Zebrastreifen erhalten, weil die gesamte Ampelanlage an der Kreuzung Steinkühlerweg/Freie-Vogel-Straße umgebaut werden müsste, heißt es im Protokoll des Treffens.

Möglich könnte aber eines werden: Das Aufstellen von Überholverbot-Schildern. Genau das wird die Verwaltung nun prüfen. „Wir bleiben an dem Thema dran“, versprich Beyer.

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