Meisterelf schwelgt in Erinnerungen

06.11.2007 / Lesedauer: 2 min

Meisterelf schwelgt in Erinnerungen

<p>Die ehemaligen Fußballer von TuRa Asseln ließen bei ihrem aktuellen Treffen die turbulente Saison vor 50 Jahren Revue passieren. Lindert</p>

Asseln Vor genau 50 Jahren, in der Saison 1956/57, eroberte die erste Mannschaft von TuRa Asseln den Meistertitel in der 1. Kreisklasse der Gruppe 2 und stieg mit 88:29 Toren und 46:10 Punkten in die Bezirksklasse auf. Grund genug für die Spieler der damaligen Erfolgsmannschaft, sich im Haus Suberg zur Feier dieses besonderen Jubiläums zu treffen.

Zu dem besonderen Anlass fuhren sie auch Anfang Juni gemeinsam mit ihren Frauen für drei Tage nach Berlin. "Mittlerweile treffen wir uns einmal im Jahr, um über die vergangenen Zeiten zu sprechen. In diesem Jahr mussten wir aber etwas Besonderes machen. Erstaunlicherweise kamen alle Beteiligten mit zu der Fahrt", berichtete Heinz Ferber, damals Stürmer.

Ein großes Highlight der regelmäßigen Treffen ist immer das Mannschaftsbuch der Meisterelf, das der damalige Trainer Horst Specht wie ein Diktiergerät verwaltete. Immer wieder aufs Neue schauen sich die übrig gebliebenen Spieler die Spiele schwarz auf weiß an und erleben sie nach. In der Meisterschaft setzte sich die Mannschaft souverän gegen den Tabellenzweiten Urania Lütgendortmund durch.

Besonders gedacht wurde der mittlerweile verstorbenen Spieler der Meistermannschaft: Horst Specht, Horst Vormweg, Heinz Trömel, Günter Trömel, Werner Hanswille, Willi Heimann, Herbert Ackermann und Heiner Nickel, der den Spielführerpart in der Meistersaison übernahm. Der Aufstieg war keine einmalige Geschichte. Das Team hielt sich relativ lang in der spielhöheren Klasse. Nach dem erneuten Abstieg schaffte es 1965 den erneuten Sprung in die Bezirksklasse, wo es zehn Jahre blieb. Läm

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