Messerstiche auf Parkplatz: 45-Jähriger soll versucht haben, Geliebte zu ermorden

hzDrama

Wegen versuchten Mordes an seiner wesentlich jüngeren geliebten steht ein 45 Jahre alter Dortmunder vor Gericht. Im Prozess um die dramatische Geschichte gibt es eine Verzögerung.

Dortmund

, 05.08.2019, 12:52 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im Prozess gegen den 45-jährigen Mann, der auf einem Parkplatz an der Hohensyburg versucht haben soll, seine Geliebte zu erstechen, verzögert ein Gutachten die Urteilsverkündung.

Nach dem Zeitplan wollte das Schwurgericht die Verhandlung bis Ende Juli abgeschlossen haben. Jetzt soll noch das Auto des Opfers von einem Dekra-Sachverständigen untersucht werden. Ein Urteil fällt deshalb erst Ende August.

Dabei geht es um die Klärung der Frage, ob der Angeklagte mit dem Messer einen der Reifen beschädigt haben könnte. Der Mann selbst hat am ersten Verhandlungstag erklärt, er habe nur die Reifen am Auto seiner Geliebten beschädigen wollen. Ob sich eine Messerspur an einem Reifen befindet, muss nun der Gutachter klären.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 45-Jährige seine wesentlich jüngere Geliebte töten wollte, um zu verhindern, dass sie am Tattag einen Termin am Arbeitsgericht wahrnehmen könnte. Dabei wäre sie nämlich auf seine Ehefrau gestoßen, und dann wäre die seit Jahren andauernde Affäre möglicherweise ans Tageslicht gekommen.

Die Geliebte war bei der Messerattacke an der Hand, am Arm und im Brustbereich verletzt worden. Angeblich sagte der 45-Jährige während des Angriffs zu ihr: „Ich muss das jetzt tun. Es ist gleich vorbei.“ In ihren ersten Vernehmungen bei der Polizei soll die Frau jedoch noch nichts von diesem belastenden Satz erzählt haben.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt