Mit 56 km/h auf einem Schulweg, wo Tempo 30 gilt

Polizei Dortmund

In Aplerbeck wurden zwei Personen in einer 30er-Zone mit über 50 km/h erwischt. Die Polizei appelliert an die Vernunft der Verkehrsteilnehmer.

Aplerbeck

27.08.2020, 21:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
In der 30er-Zone werden wurden Autofahrer mit über 50 km/h erwischt.

In der 30er-Zone werden wurden Autofahrer mit über 50 km/h erwischt. © Michael Nickel (Archiv)

Zu hohes Tempo ist eine der häufigsten Unfallursachen – aus Sicht der Polizei der „Killer Nummer 1“ bei Verkehrsunfällen. Tempo-Kontrollen sollen motorisierte Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer täglich an die Unfallrisiken und deren Folgen für Leib und Leben erinnern, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei Dortmund.

Seit dem Schulstart am 12. August 2020 seien mehr Teams der Polizeiinspektion verstärkt im Einsatz, um in Lünen und im Dortmunder Osten den Straßenverkehr zu überwachen. Am Dienstag (25. August) sei eine Kradgruppe – ein Polizeisonderteam zur Ahndung von Straßenverkehrsverstößen – unterwegs. So haben die Beamten in Dortmund und Lünen insgesamt 50 zu schnell fahrende Fahrzeuge gemessen.

56 km/h in der 30er Zone

Im Dortmunder Stadtteil Aplerbeck sei eine 36-jährige Autofahrerin mit 56 km/h über die Schweizer Allee – ein Schulweg, auf dem nur 30 km/h erlaubt sind – gefahren. Auf der Hüttenallee in Lünen, ebenfalls ein Schulweg, sei ein Pkw mit 53 statt der erlaubten 30 km/h gerast. Die Polizei leitete bei beiden Verstößen Bußgeldverfahren ein.

Polizeidirektor Johannes Schulte nimmt diese Zahlen zum Anlass, um erneut auf die Unfallgefahren hinzuweisen: „Wir appellieren an die Vernunft aller Verkehrsteilnehmer: Bitte zeigen Sie Respekt vor dem Leben. Fahren Sie vorsichtig. Halten Sie genügend Abstand.“

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