Das Industriemuseum Zeche Zollern öffnet schon ab diesem Dienstag (9.3.) wieder seine Türen. © Stephan Schütze (A)
Lockdown-Lockerungen

Nach Lockdown: So feiern die ersten Dortmunder Museen Wiedereröffnung

Die mehr oder minder kulturlose Zeit geht zu Ende. Museen und Galerie können mit Corona-Auflagen wieder öffnen. Bei den ersten Dortmunder Museen steht fest, wann sie den Lockdown beenden.

Paragraph 8 der neuen Corona-Schutzverordnung für NRW bringt die Kultur zurück. „Der Betrieb von Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen ist mit vorheriger Terminbuchung und bei sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit zulässig“, heißt es da. Die Besucherzahl ist in Räumen auf eine Person pro 20 Quadratmeter begrenzt. Außerdem gilt die Pflicht, eine medizinische Maske zu tragen.

Auch wenn die Vorgaben streng sind: Einige Dortmunder Museen wollen von der Möglichkeit der Wiedereröffnung möglichst schnell Gebrauch machen. Inzwischen steht fest, wann und in welcher Form sie wieder ihre Türen öffnen.

Noch keine Infos zu städtischen Museen

Allein von der Stadt gab es noch keine detaillierten Information über die Wiedereröffnung der städtischen Museen – vom Museum Ostwall im Dortmunder U über Brauerei-, Hoesch- und Schulmuseum bis zum Naturmuseum am Fredenbaum. Am Dienstag kündigte Kulturdezernent Jörg Stüdemann eine Pressekonferenz für Donnerstag (11.3.) an. Das Dortmunder U mit dem Museum Ostwall soll ab Samstag (13.3.) öffnen – nach entsprechender Online-Reservierung.

LWL-Industriemuseum schon startklar

Dann hat das erste nicht städtische Museum in Dortmund schon seine Türen geöffnet. Den Anfang macht an diesem Dienstag (8.3.) das vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) betriebene Industriemuseum Zeche Zollern in Bövinghausen.

Besucher können das „Schloss der Arbeit“ mit seiner Ausstellung zur Sozialgeschichte des Bergbaus und seiner eindrucksvollen Maschinenhalle täglich außer montags besuchen. Gewissermaßen in zwei Schichten – von 10 bis 13.30 Uhr und von 13.30 Uhr bis 18 Uhr. Die einzelnen Schichten können vorab online unter pretix.eu/ZecheZollern/besuch/ gebucht werden.

Online-Buchung für Fußball-Museum

Ab Samstag (13.3.) gehen dann auch im Deutschen Fußballmuseum am Königswall wieder alle Lichter an. Dort gibt es bereits seit der Eröffnung unter www.fussballmuseum.de ein ausgeklügeltes Online-Buchungssystem, bei dem man seine Eintrittskarte für bestimmte Zeitslots buchen kann. Die Dauer des Besuchs ist dabei allerdings nicht begrenzt. Die feste Zeit die gebucht wird, bezieht sich auf den Einlass. 200 Besucher zeitgleich sind maximal möglich – das ist 15 Prozent der Kapazität.

Das Deutsche Fußballmuseum freut sich ab dem 13. März wieder auf Besucher.
Das Deutsche Fußballmuseum freut sich ab dem 13. März wieder auf Besucher. © Stephan Schütze (A) © Stephan Schütze (A)

Geöffnet ist das Fußballmuseum dienstags bis freitags von 11 bis 17 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 17 Uhr. In den Osterferien ist das Museum montags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Dasa öffnet wieder ab 22. März

In der Dasa Arbeitswelt-Ausstellung (Dasa) in Dorstfeld braucht man noch etwas Zeit, um sich auf die neuen Bedingungen einzustellen. Dort ist die Wiedereröffnung für den 22. März geplant.

Die Dasa-Arbeitswelt-Ausstellung in Dorstfeld öffnet ab dem 22. März wieder.
Die Dasa-Arbeitswelt-Ausstellung in Dorstfeld öffnet ab dem 22. März wieder. © Dieter Menne (A) © Dieter Menne (A)

Besucherinnen und Besucher haben dann für die Erkundung der Ausstellung zweieinhalb Stunden Zeit. „Dazu werden farbige Bändchen ausgegeben“, erklärt Dasa-Sprecherin Monika Röttgen. Extra-Zeitslots gibt es für die Kinder-Baustelle, und auch Führungen für bis zu zehn Personen soll es geben.

Weil es noch kein Online-Buchungssystem gibt, müssen Tickets für bestimmte Zeitfenster per Telefon unter 0231/9071-2645 oder E-Mail beim Dasa-Besucherservice gebucht werden. Infos dazu soll es in den nächsten Tagen auf der Dasa-Homepage unter www.dasa-dortmund.de geben. Die gute Nachricht: Bis auf Weiteres ist der Eintritt in die Dasa frei.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Oliver Volmerich, Jahrgang 1966, Ur-Dortmunder, Bergmannssohn, Diplom-Journalist, Buchautor und seit 1994 Redakteur in der Stadtredaktion Dortmund der Ruhr Nachrichten. Hier kümmert er sich vor allem um Kommunalpolitik, Stadtplanung, Stadtgeschichte und vieles andere, was die Stadt bewegt.
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