Nach Zugunglück: Hafen-Logistik kann aufatmen – Bahnübergang wieder nutzbar

hzHafen Dortmund

Nach einem schweren Unfall mit einem Zug war ein wichtiger Bahnübergang im Hafen Dortmund gesperrt. Nun kann der Übergang wieder genutzt werden – zunächst aber mit Einschränkungen.

Dortmund

, 23.01.2020, 18:13 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Bahnübergang an der Schäferstraße im Dortmunder Hafen kann wieder genutzt werden. Das wirkt sich auch auf die Logistik des Containerhafens aus. Das teilte ein Sprecher der Dortmunder Hafen AG am Donnerstagnachmittag mit.

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Seit Mittwoch sei das Gleis an der Unfallstelle wieder eingeschränkt zu nutzen. Am Freitag werde das Gleis dann auch wieder ohne Einschränkungen befahrbar sein.

Lokführer mussten sichern

Zwischen Mittwoch und Freitag müssen Lokführer das Gleis laut dem Hafen-Sprecher selbst sichern. Bei der sogenannten „körperlichen Sicherung“ steige ein Lokführer aus und sichere den Bahnübergang mit einer Fahne.

Die Lok werde dann entweder von einem Kollegen oder per Fernsteuerung vorsichtig über den Übergang gefahren.

Wichtige Zugtrasse für den Containerhafen

Der Bahnübergang ist wichtig, weil er am einzigen Gleis liegt, das zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt des größten Kanalhafens Europas führt, der sogenannten KV-Anlage in Deusen. Diese konnte seit dem Unfall nicht genutzt werden.

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Deshalb musste die Dortmunder Eisenbahn GmbH, die für den Zugverkehr im Hafen zuständig ist, Züge zeitweise in das Container-Terminal des Hafens nahe des alten Hafenamtes umleiten.

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