Video: Nashorn-Junge Willi trifft erstmals auf seinen Riesen-Papa

Spannung im Zoo

Zum ersten Mal standen sich Nashörnchen Willi und sein enormer Vater ungeschützt gegenüber. Alle Beteiligten waren aufs Schlimmste vorbereitet. Bullen können Jungtieren sehr gefährlich werden.

Dortmund

, 19.04.2020, 19:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nashorn-Junge Willi hat ein aufregendes Wochenende hinter sich.

Nashorn-Junge Willi hat ein aufregendes Wochenende hinter sich. © Oliver Schaper

Der drei Monate junge Nashorn-Nachwuchs des Dortmunder Zoos hat ein aufregendes Wochenende hinter sich. Erstmals traf er direkt auf seinen Vater Amari. Beide hatten sich bislang nur am Tor zwischen den Nashorn-Gehegen beschnuppert.

In einem Video des Zoos ist zu sehen, wie zwei anwesende Nashorn-Kühe Amari genau im Auge behielten und vor allem Willis Mutter Shakina den Bullen zwischendurch in seine Schranken wies, indem sie auf ihn zulief und ein drohendes Brummen von sich gab.

Willi fordert den Vater zu Spielen und Kämpfen auf

Bei der Zusammenführung am Samstag (18.4.) waren alle Huftierpfleger, die im Dienst waren, sowie eine Zootierärztin, einige Biologen und der Tierinspektor anwesend. „Für den Notfall hatten unsere Tierpfleger einen Feuerwehrschlauch aufgebaut, sodass die Nashörner bei einer heftigen Auseinandersetzung per Wasserstrahl hätten getrennt werden können“, erklärt Zoolotse Marcel Stawinoga via Facebook.

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Bullen könnten Kälbern gegenüber bösartig sein und diese auch durchaus töten, so Stawinoga: „Damit die Weibchen eher wieder paarungsbereit werden.“ Männliche Breitmaulnashörner können mehr als drei Tonnen wiegen. Obwohl Willi den Vater immer wieder zu Spielen und Kämpfen aufforderte, blieb der 15-jährige Bulle aber sehr passiv.

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