Neue Demenz-WG in Dortmund: Coronavirus durchkreuzt Einzugs-Pläne

hzBesonderer Neubau

Die Räume der neuen Demenz-Wohngemeinschaft stehen noch immer leer. Wegen der Coronavirus-Pandemie konnten die Bewohner bislang nicht einziehen. Das soll sich bald ändern.

Nette

, 02.05.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eigentlich sollten die ersten Bewohner schon zum 1. Februar in die neue Demenz-Wohngemeinschaft (WG) in Nette einziehen. Doch erst dauerte die Abnahme der neuen Räume länger als geplant, und dann kam die Corona-Krise.

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„Ein Einzug war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich“, berichtet Ljubinka Bange auf Anfrage. Sie ist Geschäftsführerin des Ambulanten Pflegedienstes „Med DoCare“, der die Demenz-WG betreiben wird.

Der Neubau an der Dörwerstraße ist schon lange fertig. Besondere Begegnungen soll es hier zukünftig geben: zwischen Demenz-Patienten, die in der ersten Etage wohnen werden, und Kindergarten-Kindern, die im Erdgeschoss betreut werden.

Der Neubau an der Dörwerstraße ist die gemeinsame Heimat der Caritas-Kita und einer Demenz-WG.

Der Neubau an der Dörwerstraße ist die gemeinsame Heimat von Caritas-Kita und und Demenz-WG. © Carolin West

Ziehen die ersten WG-Bewohner im Mai ein?

Doch bis dieses einzigartige Konzept umgesetzt werden kann, wird es wegen der Corona-Krise wohl noch eine Weile dauern. Ljubinka Bange ist zuversichtlich, dass zumindest der Einzug der ersten WG-Bewohner im Mai erfolgen kann. „Ich bin sogar froh, dass die Patienten nicht schon eingezogen sind. Das aktuelle Besuchsverbot ist für alle Seiten eine große psychische Belastung.“

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Die Hälfte der zwölf Einzelzimmer sei bereits vermietet, so Bange, eines der beiden Appartements reserviert. Die Appartements liegen außerhalb des Wohnbereichs und seien auch für zwei Personen geeignet.

Informationsgespräche und Pflegeberatung sind unter Tel. (0231) 48 82 345 möglich.

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