Veranstaltungen und Corona

Neue Hoffnung für den Dortmunder Weihnachtsmarkt

Wird der Dortmunder Weihnachtsmarkt in diesem Jahr trotz Corona stattfinden? Aus der Cityrunde des Oberbürgermeisters kommt dafür Hoffnung. Die große Frage bleibt das Wie.
Beeinträchtigt die steigende Zahl der positiven Corona-Tests auch die Planungen für den Dortmunder Weihnachtsmarkt? Die Sorgen werden nach der Absage des Hansemarkts jedenfalls größer. © Oliver Schaper (Archiv)

Dortmund im Advent ohne Weihnachtsmarkt und Riesen-Weihnachtsbaum? Unvorstellbar. Das finden auch die Teilnehmer der City-Runde, die am Freitag (4.9.) zum letzten Mal auf Einladung von Oberbürgermeister Ullrich Sierau im Rathaus zusammenkamen.

Ordnungsdezernent Norbert Dahmen stellte dabei unmissverständlich klar, dass die Stadt das Bemühen der Schausteller unterstützt, auch in diesem Jahr trotz Corona einen Weihnachtsmarkt stattfinden zu lassen – in welcher Form auch immer.

Gespräche auch mit Landesministerien

„Es ist nicht die Frage, ob im Advent etwas stattfindet, sondern in welchem Format es stattfindet“, sagte Dahmen. Die Stadt und die Schausteller seien deshalb in einem engen Schulterschluss. Das bestätigt auch Schausteller-Sprecher Patrick Arens. Die Rahmenbedingungen setze aber das Land NRW. Deshalb finden zurzeit intensive Gespräche mit den zuständigen Ministerien statt.

Eine Möglichkeit sei, den Weihnachtsmarkt in einzelne Spezialmärkte aufzuteilen, erläuterte Dahmen. „Als Ordnungsdezernent ist es mir generell ein Anliegen, dass in der Stadt wieder mehr stattfindet.“

Den Rahmen dafür setzt die aktuelle Corona-Schutzverordnung des Landes, die Dahmen vor allem wegen neuer Genehmigungsvorschriften durchaus kritisch sieht. „Die Corona-Schutzverordnung ist ein bisschen ein bürokratisches Monster“, stellte der Dezernent fest.

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