Neuer Blitzer an der B1 ab 15. April in Betrieb - nächste Blitzer am Wall folgen

hzBlitzer in Dortmund

Der neue Blitzer auf der Bundesstraße 1 an den Westfalenhallen wird ab Montag, 15. April, scharf „schießen“. Am gleichen Tag will die Stadt auch einen neuen Blitzer am Wall in Betrieb nehmen.

09.04.2019 / Lesedauer: 2 min

Der neue Blitzer an der B1 steht in Fahrtrichtung Unna in Höhe der Westfalenhallen. Arbeiter bauten hier am Samstag die schwarze Blitzersäule auf und zwar unterhalb der Fußgängerbrücke, die vom Hotel-Komplex über die B1 in Richtung Messehallen und Stadion führt. Autofahrer, die diesen Blitzer nicht kennen, müssen schon sehr scharfe Augen haben, um die Säule zu entdecken. Denn je nach Perspektive ist die Säule vor den Brückenpfeilern kaum zu erkennen.

Neuer Blitzer an der B1 ab 15. April in Betrieb - nächste Blitzer am Wall folgen

Die Blitzersäule an der B1 schießt ab 15. April scharf. © Oliver Schaper

Schonzeit ist ab Montag (15.4.) vorbei

Für Autofahrer, die auf der B1 zu schnell unterwegs sind, gibt es zur Zeit aber noch eine Woche Schonzeit. „Der Blitzer wird am 15. April seinen Dienst aufnehmen“, sagte Stadtsprecher Maximilian Löchter am Montag. Angekündigt war eine Blitzanlage auf der B1 bereits seit mehr als zwei Jahren - auch vor dem Hintergrund der erhöhten Stickstoffdioxid-Werte.

Weitere Blitzer am Königswall und an der Thier-Galerie

Einen zweiten Blitzer will die Stadt in Kürze am Königswall errichten. In Höhe des Fußballmuseums, in Fahrtrichtung Burgtor schauen bereits die Anschlüsse aus dem Boden. Auch dieser Blitzer soll laut Löchter bereits am 15. April in Betrieb gehen.

Eine dritte Säule, die schon vor längerer Zeit eingerichtet wurde, wird zu schnellen Autofahrern zukünftig am Hiltropwall in Höhe der Thier-Galerie zum Verhängnis. „Hier müssen wir die Bauarbeiten der Telekom abwarten“, erklärte Löchter. Wie lange das dauert, sei allerdings noch nicht abzusehen.

Blitzer am Ostwall: 15.666 Verfahren in 3 Monaten

Bereits im Januar hatte die Stadt Dortmund den Blitzer am Ostwall in Betrieb genommen. „15.666 Verfahren sind Stand heute eingeleitet worden“, so Löchter. Heißt: 15.666 Mal haben Autofahrer Post bekommen. Wieviel Geld auf diesem Weg in die Stadtkasse gespült wird, war jedoch nicht zu erfahren. Der Stadtsprecher: „Viele dieser Verfahren laufen noch, eine Auswertung gibt es noch nicht.“ Da es keine Vergleichszahlen für einen ähnlichen Standort gebe, sei auch eine Einordnung nicht möglich.

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