Neues Leben im „Gold Gollan“-Pavillon: Erste Umsätze der Döner-Bude gehen an die Diakonie

hzNeuer Imbiss

Ein halbes Jahr lang stand der Pavillon leer. Nun hat in den alten Räumen von „Gold Gollan“ der „Döner Point“ eröffnet. Mit Verzögerung. Zur Eröffnung gibt es eine Spenden-Aktion.

Dortmund

, 18.11.2019, 16:40 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Wetter am Montag (18.11.) könnte grauer und diesiger nicht sein. Eine dicke Wolkendecke hat sich vor die Sonne geschoben, feiner Nieselregen gesellt sich zu den kalten Temperaturen.

Dennoch steht Idris Kop im T-Shirt unter einem blauen Himmel mit Palmen, an dem Möwen ihre Kreise ziehen. Ein Himmel, unter dem sich seit diesem Tag die Dönerspieße drehen.

Der Himmel ist die Decke des ehemaligen „Gold Gollan“-Pavillons an der Petrikirche, in dem Kop am Montagvormittag den „Döner Point“ eröffnet hat. Ein Künstler hat das sommerliche Motiv an die Decke gemalt.

Wasserschaden verzögerte die Eröffnung des „Döner Point“

Idris Kop wirkt erleichtert - lange hat er auf diesen Tag hingearbeitet. Eigentlich wollte er den Imbiss am Westenhellweg schon im Oktober eröffnen. Doch ein Wasserschaden machte dem Geschäftsführer einen Strich durch die Rechnung.

Doch nun ist der Wasserschaden beseitigt, der Umbau des ehemaligen Juwelier-Geschäfts zum Gastro-Betrieb ist abgeschlossen. Am Montag öffneten sich die Türen des Döner Point für die Dortmunder. Viele standen schon am Vormittag Schlange.

Eröffnungsangebot und Spendenaktion

Mit der Inneneinrichtung soll der Laden sich von anderen Döner-Imbissen abheben. Der blaue Himmel trifft auf Brauntöne am Boden. Kleine Details wie eine Vintage-Uhr oder ein Fahrrad, das unter der Decke hängt, ergänzen das Konzept.

Entworfen wurde der Innenraum vom Dortmunder Architektenbüro BDH Architekten, das unter anderem die Tapas Factory im Kreuzviertel und das Maximilian am Markt eingerichtet hat.

Zur Eröffnung am Montag hat der Geschäftsführer sich zwei Aktionen überlegt: Bis einschließlich Dienstag gibt es die Dönertasche hier für 2,50 Euro. Den Umsatz dieser beiden Tage will Kop an das Diakonische Werk in Dortmund spenden. Den Kontakt hatte der Evangelische Kirchenkreis, Vermieter des Pavillons, hergestellt.

„Es gibt viele Menschen, die Hilfe brauchen“, sagt der Geschäftsführer. Mit Blick auf Weihnachten wolle er Familien und Kindern in Not etwas Gutes tun.

Der Imbiss am Fuß der Petrikirche soll übrigens nicht der einzige Döner Point in der Region bleiben. Kop plant für die Zukunft weitere Filialen in Dortmunds Nachbarstädten.

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