Neues von der Westfalenhütte

16.01.2008, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Lindenhorst Die Westfalenhütte hat über mehrere Jahrzehnte das Bild der Stadt und das Leben in der Stadt Dortmund geprägt. Die Restrukturierung des mit ca. 470 ha größten Industrieareals in Dortmund soll dazu beitragen, ein großes innenstadtnahes Gelände wieder in die Stadtstruktur zu integrieren.

Darüber informiert die Bezirksvertretung Eving am Donnerstag (24.1.) um 18 Uhr im Nachbarschaftshaus Fürst Hardenberg, Herrekestraße 66, im Rahmen einer Bürgerversammlung.

Nach Aufgabe eines Großteils der industriellen Produktion (Kohle und Stahl) auf der Westfalenhütte im Jahr 2001 hat die Stadt Dortmund gemeinsam mit den Flächeneigentümern im Sinne eines Private-Public-Partnership-Projektes die Qualifizierung des neuen Standorts über einen städtebaulichen Wettbewerb und die Erarbeitung einer Rahmenplanung eingeleitet. Ziel ist es, neben der Sicherung der vorhandenen hoch qualifizierten Arbeitsplätze in der Stahlindustrie sowie durch die Schaffung neuer Flächenangebote (insbesondere für die Logistikbranche), eine behutsame Erweiterung des Borsigplatzviertels über attraktives Wohnen und neue Forschungseinrichtungen zu erreichen und diese Nutzungen über großzügige Grünbereiche räumlich übergreifend zu vernetzen.

Nach den politischen Beschlüssen im Frühjahr 2008 soll mit ersten Maßnahmen zur Ergänzung des Verkehrsnetzes (z.B. Nordspange zur Entlastung der Nordstadt) bereits ab 2010 begonnen werden. Unabhängig davon wird angestrebt, kurzfristig südlich der Springorumstraße Betriebe anzusiedeln.

Lesen Sie jetzt