Neues Wohnquartier im Dortmunder Westen - zwölf Häuser sind noch zu haben

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Später als geplant wird das neue Wohnquartier „Ida-Carré“ in Lütgendortmund fertig. 12 der 42 Eigenheime müssen noch gebaut werden. Aktuell wartet der Bauträger auf eine andere Freigabe.

Lütgendortmund

, 08.06.2020, 16:14 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Viertel zwischen Idastraße, In der Schmechting, Neu-Crengeldanz-Straße und Auf dem Toren in Lütgendortmund hat sich gravierend verändert. Seit dem Abriss der Mehrfamilienhäuser im Jahr 2017 entsteht hier ein neues Wohnquartier mit 42 Eigenheimen.

Eigentlich wollte die Bonava Deutschland GmbH das Neubauprojekt Ende 2020 abschließen. „Doch leider hat der Straßenbau unsere Pläne ein wenig durcheinander gebracht“, sagt Unternehmenssprecherin Chantal Plawecki auf Anfrage dieser Redaktion.

30 der 42 neuen Eigenheime sind bezugsfertig, 24 sind bereits bewohnt.

30 der 42 neuen Eigenheime sind bezugsfertig, 24 sind bereits bewohnt. © Beate Dönnewald

Von den 42 Eigenheimen seien bislang 20 Doppelhaushälften und 10 Reihenhäuser bezugsfertig. „Der Bau der beiden Einfamilienhäuser und zehn Doppelhaushälften steht noch aus“, so Chantal Plawecki. 24 Eigenheime seien bereits bewohnt. „Es ist schön zu sehen, wie die Nachbarschaft langsam aufblüht.“

Preise für die restlichen Immobilien sind noch geheim

Zurzeit warte man auf die Freigabe der Stadt für den Ausbau der neuen Straße, des zukünftigen Annawegs, der aktuell noch eine Baustraße ist. „Wird der Annaweg diesen Sommer gebaut, erhalten wir im Anschluss die Baugenehmigungen und können das Quartier voraussichtlich Ende 2021 fertigstellen“, so Chantal Plawecki.

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Zu den Preisen der letzten zwölf Häuser wollte sich die Unternehmenssprecherin nicht äußern. „Sie werden zum Vertriebsstart veröffentlicht.“ Die beiden Einfamilienhäuser haben eine Wohnfläche von circa 180 Quadratmetern mit Grundstücksgrößen von circa 274 qm und 321 qm. Die Doppelhaushälften werden über eine Wohnfläche von circa 131 qm bis 135 qm verfügen. Die Grundstücke sind zwischen 215 und 270 qm groß. Auf der Homepage der Bonova Deutschland GmbH können sich Interessenten registrieren.

Eng verbunden mit dem Neubauprojekt ist das Thema Parkplatznot rund um das Ida-Carré. Die Bezirksvertretung Lütgendortmund hat sich mehrfach damit beschäftigt. Denn Anwohner und die SG Lütgendortmund befürchten, dass sich aufgrund der Neubauten die ohnehin angespannte Parkraum-Situation weiter verschärfen wird. Zu den vorgesehenen Stellplätzen im Neubaugebiet schreibt Chantal Plawecki: „Bis auf vier Häuser hat jede Familie zwei Stellplätze. Einen in der Garage und einen davor.“

Auch am Montagvormittag (8.6.) standen auf dem Parkplatz der SG Lütgendortmund wieder viele Autos.

Auch am Montagvormittag (8.6.) standen auf dem Parkplatz der SG Lütgendortmund wieder viele Autos. © Beate Dönnewald

Parkraum-Not rund um das neue Ida-Carré

Auch die an der Idastraße beheimatete Sportgemeinschaft (SG) Lütgendortmund leidet unter dem knappen Parkraum. Schon früh morgens ist ihr Parkplatz regelmäßig zugeparkt - allerdings nicht von Vereinsmitgliedern und ihren Gästen. Kontrollen des Ordnungsamts würden den Parkdruck zusätzlich erhöhen, berichtete der SG-Vorsitzende im vergangenen Jahr. Deshalb hat die Bezirksvertretung mit Vertretern der Verwaltung bereits im April 2019 einige Lösungsvorschläge zur Entspannung der Lage entwickelt.

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Dazu gehört unter anderem die Umwandlung des Grünstreifens neben dem SG-Parkplatz in Stellplätze. Außerdem schlägt die BV eine Umzäunung des Parkplatzes und die Installation einer Schrankenanlage vor.

Ein neuer Parkplatz am Bezirksfriedhof

Weiterer Parkraum könnte laut Bezirksbürgermeister Heiko Brankamp auf der Freifläche am Lütgendortmunder Bezirksfriedhof entstehen, zwischen dem Fußweg an der Idastraße und der Klarastraße. „Für dieses Areal ist ein Bebauungsplan in Arbeit. Die SPD-Fraktion hat den Antrag gestellt, gleich einen Parkplatz mit einzuplanen“, berichtet er auf Anfrage.

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