"Noch nicht alles Gold, was glänzt"

10.01.2008, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Kreishandwerksmeister Peter Burmann (Foto) freut sich darüber, dass Signal Iduna den Bau des neuen Flügels nicht in die Hände eines Generalunternehmers legen will. "Für die Betriebe in unserer Stadt ist das natürlich eine gute Nachricht. Ihre Chancen, etwas vom Auftragskuchen abzubekommen, haben sich dadurch schlagartig verbessert."

Laut Burmann hätten die Firmen noch genug Kapazitäten frei, um Aufträge anzunehmen. "Noch ist nicht alles Gold, was glänzt", warnt er davor, das Handwerk gesund zu reden. Den Betrieben gehe es zwar wieder besser, allerdings nicht in allen Gewerken. "Das Handwerk hat schwere Jahre hinter sich", erinnert Burmann. Viele Firmen hätten ihre Rücklagen aufgebraucht - und müssten sich erst wieder ein finanzielles Polster aufbauen.

So schön das 46 Mio.-Bauprojekt auch sei, von einer Sonderkonjunktur im heimischen Handwerk könne man deswegen aber nicht sprechen. "Dafür wird in Dortmund einfach noch zu wenig gebaut." Deshalb hofft Burmann auch auf weitere Vorhaben, die bald in die Tat umgesetzt werden. Als Beispiel nannte er das Thier-Gelände. "Das ist natürlich ein Sahnestück." Grundsätzlich gelte: "Jeder neue Bau hilft den Unternehmen." ar

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