Nordstadt-Arbeitskreis gegen Rechtsextremisten gründet Runden Tisch

Neo-Naziaufmärsche

Im Dezember will erstmals ein neu gegründeter „Runder Tisch gegen Rechts“ für die Dortmunder Nordstadt zusammenkommen. Initiatoren sind Gemeinden, Vereine und Institutionen des Quartiers.

Nordstadt

16.11.2019, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nordstadt-Arbeitskreis gegen Rechtsextremisten gründet Runden Tisch

Der Arbeitskreis gegen Rechts will sich in Zukunft noch besser mit den Stadtteilvertretern der Nordstadt vernetzen, um gegen Neo-Nazis mobil zu machen. © Arbeitskreis gegen Rechts

Die wiederholten Aufmärsche der Rechtsextremisten in der Dortmunder Nordstadt haben in den vergangen Wochen zahlreiche und personenstarke Gegendemonstrationen provoziert. Um den Protest gegen die Neo-Nazis jetzt noch besser organisieren zu können, wollen 15 Nordstadt-Organisationen einen regelmäßigen Austausch als „Runder Tisch gegen Rechts“ führen.

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Der soll im Dezember erstmals tagen. Beteiligt sind jetzt schon unter anderem Kirchengemeinden, Beratungsstellen, die Auslandsgesellschaft, Vereine, aber auch eine Schule. Angesprochen werden sollen noch das Dietrich-Keuning-Haus, vor allem auch Migrantenorganisationen und Moscheen.

Für die Zukunft gerüstet sein

Die Initiatoren des Runden Tisches sind Jutta Reiter und Friedrich Stiller vom Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus. Sie wollen für die Zukunft auch fachliche Beratung anbieten, zum Beispiel für die Anmeldung von Demonstrationen. Auch hat der Arbeitskreis ein Konzept entwickelt, wie sich ein Stadtteil erfolgreich gegen Nazis wehren kann.

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Obschon die Neo-Naziaufmärsche derzeit gestoppt sind, wollen die Stadtteilvertreter in Zukunft besser auf die Aktionen der Rechten vorbereitet sein. Der Runde Tisch soll dafür ein wichtiges Instrument sein.

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