NRW-Innenminister besucht Flüchtlingscamp

Ralf Jäger

Spontan hat Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) dem Flüchtlingscamp an der Katharinentreppe am Montag einen Besuch abgestattet. Er sprach mit den Flüchtlingen und versprach Unterstützung.

DORTMUND

, 22.06.2015, 12:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Innenminister Ralf Jäger hat die Flüchtlinge aus Syrien an der Katharinentreppe besucht.

Innenminister Ralf Jäger hat die Flüchtlinge aus Syrien an der Katharinentreppe besucht.

"Die Verfahren zur Anerkennung dauern zu lange. Ich werde die Problematik und die Eindrücke von hier mit in die Innenministerkonferenz in Mainz nehmen", versprach der NRW-Innenminister Ralf Jäger, nachdem er am Montagvormittag das Flüchtlingscamp an der Katharinenstraße besucht und ausführlich mit Vertretern der protestierenden Flüchtlinge aus Syrien gesprochen hatte.

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Innenminister besucht Flüchtlinge

Innenminister Ralf Jäger hat sich am Montag mit syrischen Flüchtlingen in Dortmund getroffen. Er besuchte sie an ihrem Protestcamp an der Katharinenstraße.
22.06.2015
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So sieht das Protestcamp an der Katharinenstraße aus.© Foto: Stephan Schütze
Innenminister Ralf Jäger hat die Flüchtlinge aus Syrien an der Katharinentreppe besucht.© Foto: Stephan Schütze
Innenminister Ralf Jäger hat die Flüchtlinge aus Syrien an der Katharinentreppe besucht.© Foto: Stephan Schütze
So sieht das Protestcamp an der Katharinenstraße aus.© Foto: Stephan Schütze
Innenminister Ralf Jäger hat die Flüchtlinge aus Syrien an der Katharinentreppe besucht.© Foto: Stephan Schütze
So sieht das Protestcamp an der Katharinenstraße aus.© Foto: Stephan Schütze
Innenminister Ralf Jäger hat die Flüchtlinge aus Syrien an der Katharinentreppe besucht.© Foto: Stephan Schütze
So sieht das Protestcamp an der Katharinenstraße aus.© Foto: Stephan Schütze
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Kurzfristig hatte sich Jäger nach einem anderen Termin in Dortmund zu der Visite entschlossen. Er wolle ein Zeichen setzen und teile die Anliegen der demonstrierenden Flüchtlinge, so der SPD-Politiker.

Regierung erkennt Probleme an

Die Flüchtlinge waren erfreut, den Innenminister an ihrem Camp zu sehen. "Es ist gut zu wissen, dass die Regierung unsere Probleme anerkennt und ernst nimmt", erklärte Fadi Khatib, ein Sprecher der Demonstrierenden. "Die Politiker wissen, dass unsere Familien in Gefahr sind." 

Die Flüchtlinge demonstrieren seit dem 9. Juni dafür, dass ihre Anerkennungs-Anträge schneller bearbeitet werden, damit sie ihre Familien aus den zumeist syrischen Krisengebieten nachholen können. Zunächst campierten sie an der Außenstelle des Bundesamtes an der Huckarder Straße, dann zogen sie an die Katharinenstraße in der Innenstadt' tag='.

 

 

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