„Nur Eigenbedarf“: Polizei findet ein Kilo Cannabis bei Dortmunderin

Wohnungsdurchsuchung

Der Geruch führte sie direkt zum Ziel: Polizisten haben am Montag (27.4.) in der Wohnung einer Frau rund ein Kilo Cannabis entdeckt. Der 36-Jährigen half auch eine Ausrede nicht.

Unionviertel

28.04.2020, 14:07 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eine Dortmunderin wurde am Montag (27. April) festgenommen, nachdem Polizisten in ihrer Wohnung ein Kilogramm Cannabis gefunden hatten.

Die Polizei sei gegen 16.14 Uhr am Montag von Zeugen alarmiert worden, heißt es in einer Mitteilung: In der Ofenstraße würde es verdächtig riechen. Vor Ort haben Polizisten die Quelle des Geruchs ausmachen können: eine Dachgeschosswohnung einer 36-jährigen Dortmunderin.

Eigenbedarf oder Handelsware?

Als die der Polizei die Wohnungstür öffnete, seien die Beamten auf ein Cannabis-Tütchen hinter der Frau aufmerksam geworden. Sofort sei es zu einer Wohnungsdurchsuchung gekommen, der die 36-Jährige auch zugestimmt habe.

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In der Wohnung seien mehrere „dealertypische Verkaufsutensilien“ und ungefähr ein Kilogramm Cannabis gefunden worden, wie die Polizei Dortmund berichtet.

Die Frau habe versucht zu erklären, dass es sich bei der großen Menge um Eigenbedarf handele.

Die Polizei habe die Frau jedoch trotzdem festgenommen, da bei der Menge und einem Verkaufswert von „mehreren tausend Euro“ der Verdacht nahe liege, dass die Frau mit Drogen handele.

Nach ihrer Vernehmung ist die Frau wieder freigelassen worden, da es keine besonderen Gründe für eine Untersuchungshaft gebe. Dennoch werde nun ein Strafverfahren gegen die Dortmunderin wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln eröffnet.

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