Nur noch drei Pfarrer: Großer Umbruch in der Christusgemeinde

hzWeihnachts-Gottesdienste

Alles war so schön geplant. Doch dann kam die Nachricht, dass es für Pfarrer Michael Mertins keinen Ersatzmann geben wird. Jetzt hat die Christusgemeinde den Gottesdienstplan neu aufgestellt.

Lütgendortmund

, 20.11.2020, 16:40 Uhr / Lesedauer: 2 min

Pfarrer Michael Mertins hat die Christus-Gemeinde im September verlassen und ist jetzt Superintendent in Minden. Dass die Lücke, die Mertins hinterlässt, nicht geschlossen wird, hat die Gemeinde jetzt überrascht.

Viele Probleme, die sich daraus ergeben, werden erst in Zukunft endgültig gelöst werden können. Doch jetzt hat die Gemeinde zumindest die neuen Gottesdienstpläne mit den verbliebenen Pfarrern Heike Bährle, Bettina Wirsching und Hans Otto Witt vorgestellt. Das betrifft die „normalen“ Wochenenden, aber auch die Weihnachtsfeiertage.

Weniger Gottesdienste im Angebot

Ein normales Wochenende wird ab dem 1. Advent, Sonntag (29.11.), so aussehen:

  • Um 10 Uhr gibt es einen Gottesdienst in der Bartholomäus-Kirche,
  • an jedem 2. uns 4. Sonntag einen um 11.15 Uhr im Martin-Luther-King-Haus,
  • an jedem 3. und 5. Sonntag einen um 11.15 Uhr in der Katharinen-Kirche (im Dezember zunächst um 10 Uhr).

Damit sinkt die Zahl der Gottesdienste pro Woche von 13 auf 8. An jedem 1. Samstag gibt es weiter um 18 Uhr die „Blaue Stunde“ in der Katharinen-Kirche. „Dieses Modell wird voraussichtlich bis nach Ostern erprobt und dann im Presbyterium neu diskutiert“, so Bettina Wirsching.

Eingeschränkte Besucherzahlen

Auch die Zahl der Gottesdienste an Heiligabend wird reduziert, von 14 auf 10. Getroffen hat es die Familiengottesdienste, die für den frühen Nachmittag geplant waren. Folgende Feiern wird es an Heiligabend geben:

  • Bartholomäus-Kirche: 17, 18.30, 22 und 23 Uhr.
  • Katharinen-Kirche: 17, 18.30 und 22 Uhr.
  • Martin-Luther-King-Haus: 17, 18.30, 23 Uhr.

Die erneute Reduzierung der Gottesdienst ist ein harter Schlag für die Gemeinde, denn wegen der Corona-Pandemie wurde ja bereits die Zahl der Gottesdienstbesucher eingeschränkt. In die Bartholomäus-Kirche dürfen 60 Besucher, in die beiden anderen Gotteshäuser jeweils nur 35.

Tickets für die Gottesdienst werden zugelost

Das ist der Grund, warum für die Weihnachts-Gottesdienste Tickets vergeben werden. Ab Anfang Dezember können sich Einzelpersonen oder Familien im Internet für Tickets bewerben. Die Karten werden im Los-Verfahren verteilt.

Jede Kirche bekommt dann für jeden Gottesdienst je nach Ziehungsergebnis eigene Sitzpläne, damit Familien zusammensitzen können. „Das wird eine harte Arbeit für unsere Ehrenamtlichen“, sagt Bettina Wirsching.

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Für eine Weihnachtsfeier zu Hause bietet die Christus-Gemeinde Weihnachtstüten an. In den Tüten, die in den Kindergärten und den Kirchen ausgelegt werden, finden Familien Gedichte und Geschichten zum Vorlesen und QR-Codes, mit denen Smart-Geräte weiteres Info-Material zum Stöbern aufrufen können.

Bettina Wirsching verspricht, dass es in den Tüten auch eine Überraschung geben wird. Verraten wird aber nix.

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