Oberbürgermeister würdigt in Brackel die Verdienste des Filmklubs Dortmund

hz80-Jahr-Feier

Schon seit 80 Jahren existiert der Filmklub Dortmund - ein Geburtstag, den die Mitglieder samt Oberbürgermeister feierten. Ein Mitglied hat nach dem Krieg einen wichtigen Beitrag geleistet.

Brackel

, 10.09.2019, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wenn es die Amateurfilmer nicht gäbe, man müsste sie unbedingt erfinden - das ist das Fazit von Oberbürgermeister Ullrich Sierau in seiner Festrede zum 80. Geburtstag des Filmklubs Dortmund im Gasthaus Pape.

Der Vorsitzende Andreas Meier hatte seine Mitglieder und befreundete Vereine aus NRW eingeladen, mit ihm diesen besonderen Geburtstag zu feiern. Auch der Präsident des Dachverbandes der Amateurfilmer BDFA, Marcus Siebler, war aus Bayern angereist und bedankte sich für das jahrzehntelange besondere Engagement des Filmklubs für die Interessen des Amateurfilms.

OB Sierau beschrieb in seiner Rede die Verdienste, um die sich der Filmklub Dortmund in seiner langjährigen Geschichte seit 1939 verdient gemacht hat. Noch in den Kriegsjahren und vor allem in den Nachkriegsjahren war es das damalige Vereinsmitglied Elisabeth Wilms, das das zerstörte Dortmund mit ihrer Filmkamera dokumentierte und mit großem Einsatz dafür sorgte, dass aus dem Ausland viele Spenden nach Dortmund gingen, um vor allem den notleidenden Kindern der Stadt zu helfen.

Filmprojekt „Heimat Brackel“ entstand im vorigen Jahr

In diesem Zusammenhang erwähnte er auch das Filmprojekt „Heimat Brackel“ des vergangenen Jahres, in dem Klubmitglied Uwe Koslowski unter Mithilfe vieler weiterer Mitglieder des Klubs die Geschichte des Stadtteils Brackel in einer etwa einstündigen Dokumentation produzierte. Sie fand und findet reges Interesse unter den Brackeler Bürgern, weshalb aktuell an einer Fortsetzung gearbeitet wird, in der es ausschließlich um die Brackeler Chronik des Jahres 2019 geht (Premiere am 14. Januar 2020 in der Kommende Brackel).

Neben einem festlichen Büffet tischte der Filmklub seinen Gästen an seinem Geburtstag auch einige filmische Leckerbissen auf. Der Vorsitzende des BDFA-Landesverbandes NRW Andreas Klüpfel schließlich hatte statt einer Festrede einen unterhaltsamen Filmbeitrag als Geburtstagsgeschenk vorbereitet: In seinem „Titelsalat“ fabulierte er aus den internationalen Spielfilmtiteln des Jahres 1939 eine wilde Geschichte und projizierte dazu zeitgleich die entsprechenden Kinoplakate auf die Leinwand. Die Gäste waren begeistert.

Am 12. Oktober läuft der Reisefilmtag

Schon bald gibt es in Dortmund wieder Gelegenheit, ein vom BDFA veranstaltetes und vom Filmklub Dortmund ausgerichtetes Filmfestival zu besuchen: Am 12. Oktober 2019 zeigen 12 Filmautoren beim Dortmunder Reisefilmtag „ReiseLust“ ihre besten Reisedokumentationen im Werkssaal der DSW21 an der Von-den-Berken Str. 10. Der Eintritt ist frei (mehr dazu auf www.dortmunderreisefilmtag.jimdofree.com)

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