OWIIIa-Ausbau: Studie zeigt, wie die Verkehrsführung aussehen könnte

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Der Anschluss der Westfaliastraße an die OWIIIa rückt wieder in den Fokus. Eine Machbarkeitsstudie hat elf Varianten geprüft und einen Favoriten hervorgebracht. Doch die SPD will noch mehr.

Huckarde

, 01.04.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Vollanschluss der OWIIIa an die Westfaliastraße ist seit Jahren ein Thema. Seit der Eröffnung des Container-Terminals südlich der Kokerei Hansa Anfang 2016 herrscht in diesem Bereich viel Verkehr.

Zwar gibt es eine Abfahrt von der OWIIIa zur Westfaliastraße und auch eine Weg von der Westfaliastraße zur OWIIIa, doch ist die Verkehrsführung rundherum nicht auf zusätzlichen Verkehr durch Lkw-Lieferungen für das Container-Terminal angepasst.

Anwohner der umliegenden Straßen fürchteten nach der Eröffnung des Terminals Schwerlastverkehr in ihren Wohngebieten und auch die Firmen im Gewerbepark Hansa schlugen Alarm.

Knotenpunkte sorgen für Stau

Schon 2016 kam es an den Kreuzungen Hülshof/ Parsevalstraße/ Rohwedderstraße und Hülshof/ Lindberghstraße immer wieder zu Staus. Der zusätzliche Lkw-Verkehr werde die Situation verschlimmern, so die Befürchtung der Firmen.

Eine verbesserte Ampelschaltung an den beiden Kreuzungen sollte den Verkehr entzerren. Der Tagesbruch 2018 verschärfte die Situation jedoch erneut. Bereits Ende 2016 war ein Gutachten für den Vollanschluss der OWIIIa an die Westfaliastraße ausgeschrieben worden.

So sollte der Verkehr des Container-Terminals künftig über die Westfaliastraße geleitet werden. Auch, um Umwege und Wendemanöver der Lkw über die Huckarder Straße und den Sunderweg zu vermeiden.

Jetzt liegt das Ergebnis des Gutachtens vor.

Es gibt eine favorisierte Verkehrsführung

„Es ist schön, endlich einmal etwas in der Hand zu haben und nicht nur zu diskutieren“, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Stefan Keller in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Huckarde. Jedoch reichte es der SPD-Fraktion nicht, das Ergebnis der Machbarkeitsstudie nur zur Kenntnis zu nehmen.

Die Kreuzung nördlich der heutigen Mallinckrodtstraße (OWIIIa) könnte künftig so aussehen.

Die Kreuzung nördlich der heutigen Mallinckrodtstraße (OWIIIa) könnte künftig so aussehen. © Leonie Sauerland

„Es sollte Planungsrecht geschaffen werden“, fordert Stefan Keller. Die BV hat den entsprechenden Antrag der SPD beschlossen und in den Rat der Stadt Dortmund gegeben. Ratsvertreterin Susanne Meyer (SPD) zeigte sich optimistisch, dass im Laufe des Jahres über den Vollanschluss entschieden werde.

Die Kreuzung südlich der heutigen Mallinckrodtstraße (OWIIIa) könnte künftig so aussehen.

Die Kreuzung südlich der heutigen Mallinckrodtstraße (OWIIIa) könnte künftig so aussehen. © Leonie Sauerland

Die Machbarkeitsstudie hat elf Varianten der Verkehrsführung geprüft und einen Favoriten gezeigt. Hierbei sollen die bestehenden Auf- und Abfahrten in leicht veränderter Form genutzt werden. Zudem soll es vier statt drei Fahrstreifen in den neuen Kreuzungsbereichen und entsprechende Ampeln geben.

Die bisherige „Spindel“ nördlich der Mallinckrodtstraße soll durch neu angelegte Fuß- und Radwege entlang der Fahrbahn ersetzt werden. Der Rat der Stadt Dortmund betont jedoch, dass das Ergebnis der Machbarkeitsstudie noch keine Entscheidung sei, sondern lediglich der weiteren Planung diene.

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