Zugeparkte Kreuzungen stellen die Hainallee-Anwohner vor Probleme

Parkprobleme im Saarlandstraßenviertel

Zugestellte Kreuzungen, Behinderungen für Fußgänger und Autofahrer: An der Hainallee gibt es immer wieder Probleme. Auch ein Wohnwagen bereitet Schwierigkeiten.

von Tobias Weskamp

Saarlandstraßenviertel

, 18.12.2019, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Zugeparkte Kreuzungen stellen die Hainallee-Anwohner vor Probleme

Anwohner Martin Kaminski ärgert sich über zugeparkte Kreuzungsbereiche an der Hainallee. © Tobias Weskamp

Unerträglich und äußerst gefährlich findet Martin Kaminski die Parksituation in der Hainallee. Vor allem ist ihm die Situation an der Kreuzung Hainallee/Eintrachtstraße ein Dorn im Auge.

Der Anwohner ärgert sich vor allem über Autos, die direkt vor der Kreuzung parken und damit Fußgängern die Sicht versperren. Bei einem Treffen vor Ort ist diese missliche Situation deutlich zu erkennen.

Kreuzende Fahrzeuge sieht man erst auf der Kreuzung

Auch Autofahrer, für die an der Kreuzung eigentlich rechts vor links gilt, hätten öfter Schwierigkeiten, wenn ihnen die Sicht durch parkende Autos genommen wird. „Man sieht erst, wenn man in die Kreuzung gefahren ist, ob einer kommt“, sagt Kaminski. Oft sei auch der Wendebereich zugeparkt. Das behindere die Müllabfuhr.

Seitdem in der Nachbarschaft die Fresenius-Berufsschule eröffnet hat, habe sich die Siuation verschärft. „Von den Schülern parken viele hier“, beschreibt Kaminski.

Er ärgert sich darüber, dass das Ordnungsamt und die Polizei seit Monaten nicht einschritten, obwohl er sich mehrmals dorthin gewandt habe. „Seit April, Mai rufe ich regelmäßig an“, sagt er. Von Verwarnungen hat zumindest er noch nichts gehört und wurde auch noch nie als Zeuge geladen. Eine vor Jahren angedachte Anwohnerparkzone gebe es bis heute nicht.

Wohnwagen steht schon seit Monaten an einer Straßenkreuzung

Aufgefallen ist Kaminski auch ein Wohnwagen, der seinen Angaben zufolge seit mehreren Monaten illegal an der Straße parkt. Bewegt werde er kaum. „Wenn man hinter dem Wohnwagen über die Straße gehen will, wird das gefährlich, weil man einen Teil des Verkehrs erst sehr spät sieht“, berichtet er aus eigener Erfahrung.

Die Situation verschärfe sich durch den nahen Kindergarten. Da abgesenkte Bordsteine häufig zugestellt seien, seien Leute mit Kinderwagen, Rollator oder im Rollstuhl dazu gezwungen, an schlecht einsehbaren Stellen die Straße zu betreten oder Umwege in Kauf zu nehmen, sagt Kaminski.

Verkehrsüberwachung wird regelmäßig informiert

Der Stadt sei das Problem bekannt, wie Pressesprecher Maximilian Löchter auf Anfrage bestätigte. Die Verkehrsüberwachung werde immer wieder auf die Parksituationen angesprochen. „Zurückliegende Kontrollen haben gezeigt, dass es in einigen Bereichen durchaus Parkengpässe gibt. Insbesondere befinden sich diese allerdings eher in dem nördlichen Bereich in Richtung Saarlandstraße.“

Im südlicheren Bereich der Hainallee rund um die Eintrachtstraße sei das Parken vorrangig bei Veranstaltungen im Westfalenpark problematisch. Der von Kamniski erwähnte Wohnwagen sei der Verkehrsüberwachung noch nicht bekannt. Sie werde den Bereich diesbezüglich kontrollieren, so Löchter.

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