Pfefferpotthastfest: Tipps für alle, die keinen Pfefferpotthast mögen

hzAlter Markt

Von Mittwoch bis Sonntag wird auf dem Alten Markt wieder das Traditionsgericht Pfefferpotthast gefeiert. Aber auch wer kein Fan des Eintopfs ist, kann sich beim Fest satt essen. Unsere Tipps.

Dortmund

, 19.09.2019, 08:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zu scharf, zu viel Pfeffer? Obgleich der Pfefferpotthast ein echtes Dortmunder Traditionsgericht ist, ist der deftige Eintopf aus Rindfleisch, Zwiebeln und jeder Menge Pfeffer nicht unbedingt für jeden was. Dennoch lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch im Festzelt auf dem Alten Markt, das am Mittwoch von Bürgermeisterin Birgit Jörder eröffnet wurde.

Vier Restaurants bieten beim Pfefferpotthastfest eine Menge herbstlicher Gerichte an. Von Mittwoch (18.9.) bis Sonntag (22.9.) servieren die Gastronomen auf dem Alten Markt typisch westfälische Küche. Das können Besucher essen, die keine Lust auf Pfefferpotthast haben:

Grünkohl:

Auch wenn es am Wochenende nochmal sommerlich warm werden soll: Mehrere Stände servieren den Herbst-Klassiker Grünkohl - natürlich mit Mettwurst dabei.

Das deftige Gericht gibt es unter anderem bei der „Gaudialm“, dem Stand des Restaurants Thüringer.

Hausgemachte Sülze:

„Viele junge Leute kennen Sülze schon gar nicht mehr“, sagt Yvonne Grube vom Alten Gasthaus Grube in Wambel. Auch deswegen bietet sie das Gericht mit Vorliebe beim Pfefferpotthastfest an. Junge Leute können die Spezialität neu entdecken, ältere Leute freuen sich über das traditionelle Fleischgericht.

„Ruhrpott Carpaccio“:

Mehr Ruhrgebiet geht nicht: Eine Bratwurst, etwas dünner geschnitten als eine übliche Currywurst, garniert mit hausgemachter, klassischer Currysauce. Die gibt‘s am Stand von Ringhotel Drees und Restaurant Neunzehn30.

Gaudi-Burger:

Noch eine Currywurst-Variation gibt es bei der Gaudi-Alm: Ein Burger, der statt mit einer Frikadelle mit einer großen Scheibe einer Thüringer Bratwurst belegt wird. Dazu: Zwiebeln, ein „blindes“ Spiegelei und Bratkartoffeln.

Pfefferpotthastfest: Tipps für alle, die keinen Pfefferpotthast mögen

Zusammen mit Thomas Schneider von der Kronen-Brauerei (l.) und Frank Schulz vom City-Marketing eröffnete Bürgermeisterin Birgit Jörder am Mittwochmittag das fünftägige Pfefferpotthastfest. © Marie Ahlers

Für den süßen Zahn:

Obwohl das Pfefferpotthastfest dem deftigen, typisch westfälischen Essen gewidmet ist, gibt es hier übrigens auch einige Gerichte für den süßen Zahn: Am Stand des Gasthaus Grube ist seit Jahren Bayerische Creme der Renner.

Das Dessert mit Milch, Zucker und jede Menge Schlagsahne haben die Gastronomen jedes Jahr beim Potthastfest im Gepäck. Und am Stand von Matenaar, dem Aplerbecker Restaurant, gibt es fruchtige Blaubeer-Pfannekuchen.

Das Pfefferpotthastfest auf dem Alten Markt geht noch bis Sonntag (22.9.). Die Gastronomen öffnen ihre Küchen täglich von 11 bis 22 Uhr, am Sonntag von 11 bis 17 Uhr.

Von Donnerstag bis Samstag gibt es ab 18 Uhr im Festzelt Live-Musik.

Für die Gäste stehen über 100 Sitzplätze an Tischen im überdachten Festzelt zur Verfügung.

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