Phoenix-See: Maßnahmen gegen Tuner-Szene

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Bereits Anfang des Jahres wurden zusätzliche Kontrollen angekündigt, um Raser am Phoenix-See auszubremsen. Die Politik hat weitere Maßnahmen vorgeschlagen. Das ist nun die Antwort der Stadt.

von Alexandra Wachelau

Hörde

, 16.09.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Leider entwickeln sich die Straßen rund um den Phoenix-See [...] immer mehr zum Treffpunkt jugendlicher sogenannter ‚Autoposer‘, überwiegend aus dem Umland von Dortmund“. So begründet die CDU-Fraktion Hörde eine Anfrage an die Stadt Dortmund: Es soll etwas gegen die Tuner-Szene am See geschehen – am besten zusätzlich zu den Kontrollen, die Polizei und Ordnungsamt bereits angekündigt haben.

Die CDU schlug der Politik und der Stadtverwaltung Mitte Juni eine Einbahnstraßenregelung, Aufpflasterungen zur Geschwindigkeitsbegrenzung, Sackgassen-Regelungen und temporäre Zufahrtsbeschränkungen vor.

Von fast allen Vorschlägen wurde nun abgeraten. Laut der Fachverwaltung würde eine Einbahnstraße „zu einer Erhöhung des Geschwindigkeitsniveaus“ führen – was der Raser-Szene keinen Einhalt gebieten würde. Auch würde eine Einbahnstraßen-Regelung die Anliegerstraßen belasten.

Die genannten Straßen „Am Kai“ und „Phoenixseestraße“ seien zudem breit genug und würden sich nicht für eine Einbahnstraßenregelung anbieten.

Aufpflasterungen seien dagegen zu laut und könnten Erschütterungen in Häusern verursachen.

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Auf die Sackgassenregelung geht die Verwaltung nicht ein, allerdings wurde auf die temporäre Sperrung der Straßen „Hörder-Bach-Allee“, „Am Kai“ und Teile der „Phoenixseestraße“ hingewiesen, die von 22 Uhr bis 5 Uhr gilt.

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