Eine Initiative will die Lücken in der Platanen-Allee an der B1 schließen. Weil aber zunächst viele Bäume geopfert werden müssten, agiert sie noch weitgehend im Verborgenen.
Eine Initiative will die Lücken in der Platanen-Allee an der B1 schließen. Weil aber zunächst viele Bäume geopfert werden müssten, agiert sie noch weitgehend im Verborgenen. © Blossey
Meinung

Platanen-Befürworter der B1 – traut euch, mit offenem Visier zu kämpfen

Eine Initiative möchte den alten Allee-Charakter der B1 wiederherstellen und dafür 200 Bäume opfern. Doch ihr Vorgehen zeugt von einem zweifelhaften Demokratieverständnis, meint unsere Autorin.

Nur wenn man weiß, wo man suchen muss, findet man ihre Broschüre im Internet und die Liste der Namen, die sich hinter dem „Befürworterkreis Neue Platanen für Dortmunds Lebensader“ verbergen. Sie wollen den historischen Charakter der B1-Allee zwischen Vosskuhle und Max-Eyth-Straße wiederherstellen und dazu die Stadtbahn-Trasse in die Mitte der Baumreihen legen. 200 alte Bäume müssten weichen und 200 junge Platanen nachgepflanzt werden.

Kritikwürdiges Vorgehen

Transparenz und Kommunikation fehlt

Über die Autorin
Redakteurin
Stellvertretende Leiterin der Dortmunder Stadtredaktion - Seit April 1983 Redakteurin in der Dortmunder Stadtredaktion der Ruhr Nachrichten. Dort zuständig unter anderem für Kommunalpolitik. 1981 Magisterabschluss an der Universität Bochum (Anglistik, Amerikanistik, Romanistik).
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