Polizei-Großkontrolle im Keuningpark: Polizei findet Drogen in Unterhose

Mehrere Drogendealer im Keuningpark wurden bei einem Schwerpunkteinsatz der Polizei am Donnerstag erwischt. © Oliver Schaper (Archiv)
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Regelmäßig führt die Dortmunder Polizei sogenannte „Schwerpunktkontrollen“ in der Nordstadt durch, um gegen kriminelle Strukturen vorzugehen. Am Donnerstag (17.2.) nahm die Polizei unter anderem den Keuningpark in den Blick.

Dabei wurden mehrere mutmaßliche Drogendealer festgenommen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Mehrere Drogendealer beobachtet

Bei einer Kontrolle von zwei Verdächtigen seien „mehrere Einheiten Betäubungsmittel“, verpackt in kleinen Druckverschlussbeuteln, gefunden worden.

Danach haben die Beamten einen Tatverdächtigen beim Verkauf von Drogen beobachten können. Zunächst kontrollierten sie die Käufer und konfiszierten die Betäubungsmittel, danach „machten die Beamten dem Treiben des Verkäufers ein Ende“, so die Polizei.

Im weiteren Verlauf wurden fünf mutmaßliche Dealer beim Verkauf von der Polizei beobachtet: Bei zwei von ihnen wurden die Drogen zunächst bei den Käufern sichergestellt.

Bei den beiden Händlern fand die Polizei erst einmal nichts. Ein Dutzend Verkaufseinheiten sei dann aber schließlich in der Nähe in einem „Bunker“ gefunden worden. In einem Fall soll ein Tatverdächtiger „über ein Dutzend Tütchen mit Drogen“ in seiner Unterhose versteckt haben.

Gegen die Tatverdächtigen wurden Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln eingeleitet.

Cannabis-Beutel in Serviette

Auch das Dortmunder Ordnungsamt war am Donnerstag im Keuningpark unterwegs. Ordnungsbeamte in Zivil seien bei einem Kontrollgang von einem mutmaßlichen Drogendealer angesprochen worden, wie die Stadt Dortmund in einer Pressemitteilung schrieb.

Der Mann habe eine Serviette hervorgezogen, in denen sich mehrere durchsichtige Beutel befanden, augenscheinlich mit Cannabis. Als die Ordnungsbeamten sich zu erkennen gaben, versuchte der Dealer zu flüchten.

Die Flucht wurde jedoch durch das Ordnungsamt verhindert. Der Tatverdächtige habe bei der Fixierung großen Widerstand geleistet, so die Stadt, weshalb er von den Ordnungsbeamten vorübergehend gefesselt werden musste, bis die herbeigerufene Polizei eintraf.

Gegen den Drogenverkäufer werde nun ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.