Große Kontrolleinsätze

Polizei, Ordnungsamt, Zoll und Steuerfahndung mit Sonderkontrolle in Dortmund

Gleich mehrere Behörden haben sich in der Nacht von Freitag auf Samstag zusammengetan. Sie kontrollierten kriminelle Strukturen und Fahrzeuge. Mehrere Verstöße sind dabei aufgefallen.
Mehrere Behörden taten sich in der Nacht von Freitag auf Samstag zusammen, um in Dortmund zu kontrollieren. Dabei ging es dieses Mal nicht nur um den Wall. © Oliver Schaper (Archiv)

Gleich zwei größere Kontrolleinsätze gab es in der Nacht von Freitag auf Samstag (30./31. Juli) in Dortmund: Gegen die Raser, Tuner und Poser auf dem Wall und für die „Bekämpfung der kriminellen Strukturen“, wie die Polizei Dortmund in einer Pressemitteilung schreibt. Für beide Einsätze hat sich die Behörde mit anderen zusammengetan.

Hohe Kohlenmonoxidbelastung

Bei der „Bekämpfung der kriminellen Strukturen“ habe die Polizei gemeinsam mit dem Dortmunder Ordnungsamt, dem Zoll und der Steuerfahndung NRW mehrere Objekte im Stadtgebiet kontrolliert. Dabei seien rund 91 Personen überprüft worden.

Unterschiedlichste Verstöße seien von der Polizei geahndet worden, fast 200 Dosen unversteuerter Tabak wurden sichergestellt.

In einer Lokalität haben die Beamten zudem eine zu hohe und dadurch gesundheitsbedenkliche Kohlenmonoxidbelastung gemessen. Offenbar war ein Entlüftungsrohr an einem Kamin nicht ordnungsgemäß angebracht worden. Durch die Stadt Dortmund sei deshalb eine Ordnungsverfügung erlassen worden.

Die Behörden haben außerdem Strafverfahren wegen Steuerhehlerei und Verstöße gegen das Nichtrauchergesetzt eingeleitet.

123 Fahrzeuge und 151 Personen kontrolliert

Zeitgleich habe die Polizei gemeinsam mit der Stadt Dortmund den „akribischen Kampf gegen die verbotenen Kraftfahrzeugrennen und deren szenetypische Begleiterscheinungen“ auf dem Wall fortgesetzt, heißt es in der Pressemitteilung. Dafür richtete man zwei Kontrollstellen ein: an der Ecke Königswall/Bahnhofstraße und auf dem Ostwall.

Die Beamten haben dabei nach eigenen Angaben rund 123 Fahrzeuge und 151 Personen kontrolliert. Dabei achteten sie neben den verkehrstechnischen Vorschriften besonders auf das Tempo der Autos – denn auf dem Wall sind ab 21 Uhr nur 30 km/h Höchstgeschwindigkeit erlaubt.

Laut Polizei habe sich der Großteil der Verkehrsteilnehmer daran gehalten. 47 Autofahrer seien in der Nacht zu schnell gefahren.

In der Pressemitteilung berichtet die Polizei von zwei Fahrzeugen, die im Rahmen der Kontrollen sichergestellt wurden: Der Toyota eines jungen Mannes habe eine zu laute Auspuffanlage gehabt, die bei einer Überprüfung den zulässigen Richtwert überschritt.

Ein 32-jähriger Mann aus Hagen musste seinen BMW bei der Polizei lassen, weil sein Wagen wohl zu sehr tiefergelegt wurde. Die Polizei schreibt, dass „deutliche Schleifspuren“ im Radkasten zu erkennen waren. Der BMW ist deshalb zu einem Gutachter gebracht worden.

Gegen 1 Uhr habe sich der Wall nach Angaben der Polizei dann geleert. Ruhestörungen seien in der Nacht weder vom Wallring noch vom Phoenix-See gemeldet worden.

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