Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr: 11 Schüler im Krankenhaus

Marsbruchstraße

In einer Schule wurde möglicherweise Reizgas freigesetzt. Polizei und Feuerwehr wurden am Mittwochvormittag wegen eines verdächtigen Geruchs informiert. Elf Schüler kamen ins Krankenhaus.

von Paula Protzen

Dortmund

, 27.11.2019, 13:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr: 11 Schüler im Krankenhaus

Polizeiwagen vor der Martin-Buber-Schule: Am Mittwoch sorgten hier mutmaßlich zwei Minderjährige für einen Blaulichteinsatz. © Oliver Schaper

Polizei und Feuerwehr rückten am Mittwochmorgen mit einem Großaufgebot an der Martin-Buber-Schule im Schulzentrum an der Marsbruchstraße an. Schüler hatten dort einen verdächtiger Geruch bemerkt. 11 Kinder wurden mit leichten Augen- und Atemwegsreizungen zur Vorsorge ins Krankenhaus gebracht.

Der Schulleiter habe daraufhin die Feuerwehr gerufen, die Polizei erhielt nach eigenen Angaben um 11.22 Uhr Kenntnis von dem Einsatz. Da sei Feuerwehr schon vor Ort gewesen. Wie die Feuerwehr mitteilt, seien Einsatzkräfte der Feuerwache 3 (Aplerbeck) ausgerückt.

Weder Polizei noch Feuerwehr konnten jedoch nach eigenen Angaben noch den Geruch wahrnehmen. Auch Messungen der Feuerwehr hätten keine Hinweise auf Gefahrenstoffe ergeben.

11 Schüler im Krankenhaus

Im Laufe des Einsatzes meldeten sich laut der Feuerwehr mehrere Schüler mit Atemwegsreizungen. Sie seien erstversorgt und an den Rettungsdienst übergeben worden. 11 Schüler wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Evakuiert werden musste die Schule im Zuge des Einsatzes nicht.

Nach dem Einsatz meldet die Polizei, dass insgesamt 35 Personen betroffen waren, davon 33 Kinder und 2 Erwachsene.

Ersten Ermittlungen zufolge geht die Polizei von Reizgas als Ursache aus. Mit ersten Zeugenbefragungen habe sie zwei minderjährige Schüler ermitteln können, die nun verdächtigt werden, Gas in der Pausenhalle versprüht zu haben.

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