Polizei zieht manipulierten Lkw auf der A2 bei Dortmund aus dem Verkehr

Autobahnkontrolle

Einen manipulierten Lkw hat die Polizei auf der A2 bei Dortmund entdeckt. Mehr als 500 Kilometer soll das Fahrzeug ohne Aufzeichnung unterwegs gewesen sein. Möglicherweise um Ruhezeiten zu umgehen.

Dortmund

09.11.2020, 19:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein manipulierter Lkw ist von der Autobahnpolizei am Donnerstag (5.11.) auf der A2 in Höhe Dortmund-Nordost aus dem Verkehr gezogen worden. Das berichtet die Behörde selbst.

Gegen 11 Uhr haben die Polizisten den Sattelzug auf der A2 in Höhe Dortmund-Nordost kontrolliert, heißt es. Dabei habe man das Kontrollgerät begutachtet, welches normalerweise die Lenk- und Ruhezeiten eines Lkw aufzeichnet. Dabei habe man festgestellt, dass es offenbar manipuliert worden sei.

Weitere Hinweise

Auch habe man weitere Hinweise entdeckt, nachdem der Fahrer mehr als 520 Kilometer ohne Aufzeichnung gefahren sei. Darunter sei auch eine Tankquittung, welche ausgestellt worden war, während das Kontrollgerät nicht aufzeichnete, so ein Polizeisprecher. Laut Polizei seien dies gängige Methoden, um gesetzlich vorgegebene Ruhezeiten zu umgehen und Kosten einzusparen.

Gegen den Fahrer wurde eine Sicherheitsleistung von 900 Euro erhoben, welche zunächst bis zur Fertigstellung eines Verfahrens eingefordert werde.

Laut Polizei ist es bereits der dritte Fall dieser Art in Zusammenhang mit der Spedition. Insgesamt seien 90.000 Euro an Sicherheitsleistungen für drei Lkw zusammengekommen, die die Spedition noch nicht bezahlt habe. Alle drei Lkw, zwei im Dortmunder Raum, seien aktuell mit einer Sicherungskette gesichert und aus dem Verkehr gezogen.

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