Polizei zieht tickende Gasbombe auf vier Rädern aus dem Verkehr

hzGefährliches Auto

Die Polizei hat einen alten Mercedes aus dem Verkehr gezogen, der neben einer kaputten Lenkung noch größere Mängel hatte. Die Polizisten sprechen sogar von Explosionsgefahr.

Dortmund

, 25.06.2019 / Lesedauer: 2 min

Das hätte katastrophal enden können, schreibt die Polizei in einer Mitteilung: Die Beamten des Verkehrsdienstes der Polizei zogen am Dienstag einen Mercedes aus dem Verkehr, der erhebliche Mängel aufwies. Brandgefährlich: Das Auto hatte einen Gastank - und der war undicht.

Aufgefallen war das Auto bei einer Kontrolle auf der Mallinkrodtstraße in der Nordstadt. Die Beamten rochen Gas und nahmen das Auto sofort etwas näher unter die Lupe. Zudem schalteten sie einen Sachverständigen ein, der den Mercedes überprüfte. Dieser stellte fest, dass das Gas aus den Leitungen im Motorraum, als auch am Tank selber austrat.

Polizei zieht tickende Gasbombe auf vier Rädern aus dem Verkehr

Ein defekter Gastank und weitere Mängel haben dafür gesorgt, dass der Mercedes sofort stillgelegt wurde. © Polizei

Den undichten Gastank stufte der Experte als „brandgefährlich“ ein und attestierte dem Vehikel potentielle Explosionsgefahr. Als verkehrsunsicher wurde der Mercedes noch vor Ort entstempelt. Darüber hinaus kam eine Vielzahl weiterer technischer Mängel zum Vorschein, z. B. war die Lenkung des Autos defekt.

Weitere Kontrollen:

Zwei Autofahrer fielen in der Kontrolle durch Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln auf. Ihnen wurde die Weiterfahrt nach der Entnahme von Blutproben untersagt. Ohne Führerschein war ein weiterer Autofahrer unterwegs. Bei der Überprüfung kam heraus, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Auch ihm wurde die Weiterfahrt untersagt.

Zwei Fahrzeuge wurden angehalten, weil ihre Ladung nicht richtig gesichert war. Erst nach der entsprechenden, korrekten Nachsicherung, durften die Fahrer ihre Fahrt fortsetzen.

Kind war nicht ordentlich angeschnallt

In einem Fall fertigten die Polizeibeamten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige, weil der Fahrer ein Kind in seinem Auto nicht vorschriftsmäßig gesichert hatte.

Insgesamt überprüften die Polizeibeamten 38 Fahrzeuge und 52 Personen. Zu den zuvor erwähnten Anzeigen gesellten sich weitere zwölf Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen sonstiger Verstöße und neun Verwarngelder wegen Gurtverstößen o. ä. hinzu.

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