Verdächtiger Umschlag: Postbank und Hauptpost am Dortmunder Hauptbahnhof evakuiert

Evakuierung

Die Hauptpost am Dortmunder Hauptbahnhof ist am Donnerstagvormittag evakuiert worden. Das Gebäude wurde abgesperrt. Zuerst gab es auch den Verdacht auf ein Sprengstoffattentat.

von Bastian Pietsch, Rachel Patt

Dortmund

, 16.05.2019 / Lesedauer: 2 min
Verdächtiger Umschlag: Postbank und Hauptpost am Dortmunder Hauptbahnhof evakuiert

Die Hauptpost ist wegen Verdachts auf ein Sprengstoffattentat evakuiert worden. © Bastian Pietsch

Die Postbankfiliale an der Nordseite des Hauptbahnhofs (Kurfürstenstraße) wurde am Donnerstagvormittag wegen eines verdächtigen Umschlags evakuiert. Nach Untersuchungen durch Sprengstoffexperten des LKA gab die Polizei jedoch Entwarnung: Im Umschlag befindet sich nichts Gefährliches.

Der Umschlag wurde in einem Gefäß, das mögliche Spuren erhalten soll, abtransportiert. Er wird bei der Dortmunder Polizei weiter untersucht. Wie die Post mitteilt, seien trotz der Evakuierung alle Postzustellungen in der Dortmunder Innenstadt ausgeführt worden. Keine Auslieferung sei verhindert worden.

Laut ersten Informationen der Polizei war der DIN A4 große Umschlag durch eine verdächtige Aufschrift aufgefallen. Die Umgebung des Gebäudes wurde abgesperrt. Ob sich in dem Umschlag Sprengstoff oder Chemikalien befanden, war zunächst unklar. Ein Sprengstoffexperte hatte den Umschlag vor Ort untersucht und schließlich Entwarnung gegeben. Auch der Staatsschutz war vor Ort. Die Untersuchungen laufen.

Laut einem Bahn-Sprecher war der Betrieb am Hauptbahnhof in Dortmund nicht beeinträchtigt. Auch der Verkehr auf der Steinstraße lief flüssig. Der Teil der Kurfürstenstraße, der zwischen Post und ZOB verläuft, war wegen einer Baustelle ohnehin gesperrt.

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