Pralle Sonne auf dem Juicy Beats – das tun die Veranstalter gegen die Hitze

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Das Wetter beschert dem Juicy-Beats-Festival ein heißes Tanz-Parkett. Damit es den Feierwütigen in der Sonne gut geht, haben sich die Veranstalter etwas gegen die Hitze überlegt.

Dortmund

, 26.07.2019, 11:48 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eine heiße Party feiern die Besucher des Juicy-Beats-Festivals. 37 Grad am Freitag, noch knapp 30 Grad am Samstag. Schon vor Beginn wurde das Juicy Beats auf Facebook als „Schwitzi Beats“ berzeichnet. Um die Hitze etwas erträglicher zu machen, haben sich die Veranstalter einiges einfallen lassen.

Juicy Beats Pressesprecher Jan Kempinski erklärt: „Wir haben sieben Wasserstellen, an denen die Leute sich abkühlen können. An Besucher, die keine faltbaren Flaschen dabei haben, verteilt die Sparkasse welche. Außerdem gibt es im Park sehr viele Schattenplätze aufgrund der Bäume. An einigen Floors gibt es darüber hinaus Wasserbecken mit gefiltertem Wasser oder leichtem Sprühnebel.“

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In den Pausen werde zudem Wasser an den Bühnen verteilt und zwischenzeitlich gäbe es auch Wasserflaschen, die ins Publikum gereicht werden. An einigen Stellen werden Schirme aufgestellt. Es gebe Eis- und Getränkestände zur Erfrischung.

Um 20 Uhr macht das Personal an den Duschen Feierabend

Im Gegensatz zum Festival-Gelände gibt es auf dem Campingplatz an den Westfalenhallen keinen Schatten. Duschen können die rund 2800 Camper dort aber nicht rund um die Uhr. Freitag und Samstag sind die Duschen lediglich bis 20 Uhr geöffnet. Kempinski geht davon aus, dass die Camper danach ohnehin auf dem Festivalgelände feiern.

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Abkühlung und Duschen gibt es aber auch außerhalb des Geländes: Für 2,50 € können die Besucher ein Wochenend-Ticket für das Volksbad erwerben. Das ist nur wenige Gehminuten vom Campingplatz entfernt.

Pralle Sonne auf dem Juicy Beats – das tun die Veranstalter gegen die Hitze

Auf dem Campingplatz des Juicy Beats Festivals wird es mollig warm – hier gibt es keine Schattenplätze. © Oliver Schaper

Das Festival, zu dem in diesem Jahr etwa 50.000 Besucher erwartet werden, hat Erfahrung mit extremen Temperaturen. „Letztes Jahr war es exakt genauso heiß wie in diesem Jahr“, erinnert sich Kempinski. „Aber die Notfalleinsätze vom Rettungsdienst haben sich nur minimal unterschieden zu den Jahren davor. Das lag zum einen an den Vorkehrungen, zum anderen aber auch daran, dass die Besucher verantwortungsvoll waren.“

Hinter der Hauptbühne gibt es einen großen Sani-Bereich, in dem dehydrierte Festivalbesucher aufgepäppelt werden können. Außerdem seien einige mobile Einheiten unterwegs, die nach dem Rechten schauen.

„Cremt euch gut ein und achtet aufeinander!“

„Die Besucher sollten sich auf jeden Fall gut eincremen, faltbare Wasserflaschen von zu Hause mitnehmen und am besten eine Kopfbedeckung tragen“, rät Kempinski. Außerdem sollten die Festivalbesucher aufeinander Acht geben.

Auf dem Festivalgelände sind aufgrund des Verletzungsrisikos ab diesem Jahr nur faltbare Flaschen erlaubt. Auf dem Campingplatz sind Dosen und PET-Flaschen erlaubt. Lediglich Glas ist verboten.

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