Punk-Firmenfeier: Dortmunder Label feiert zwölfjähriges Bestehen im FZW

Konzert im FZW

Marcel Richard betreibt seit zwölf Jahren das Punk-Label „Spastic Fantastic Records“. Am 29. Juni (Samstag) feiert er diesen Geburtstag. Elf Bands holt er dafür ins Dortmunder FZW.

Unionviertel

, 24.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Punk-Firmenfeier: Dortmunder Label feiert zwölfjähriges Bestehen im FZW

Eine Impression aus dem vergangenen Jahr zeigt, was am 29. Juni im FZW los sein wird. © Olaf Kuzniar

Seit 2007 existiert das Dortmunder Punk-Label „Spastic Fantastic Records“ nun schon. In den zwölf Jahren hat Besitzer Marcel Richard schon fast 100 Platten herausgebracht. Richard veranstaltet jährlich das „Spastic Fantastic Fest“ im FZW – er selbst bezeichnet die Veranstaltung scherzhaft als Firmenfeier.

Elf Punkbands kommen ins FZW

Am 29. Juni (Samstag) findet in diesem Jahr das Fest statt, zum bereits sechsten Mal im FZW. Elf Bands hat Richard zusammengetrommelt. Besonders freut er sich auf die deutschen Bands „Akne Kid Joe“ und „FCKR“, welche er selbst als die „Speerspitze des Deutschpunks“ bezeichnet. Ein weiteres Highlight für ihn ist die Band „Twin Pigs“ aus Schweden, die aus dem Dunstkreis der Punk-Ikonen „Refused“ kommen. In das Line-Up der Veranstaltung kann man hier reinhören.

Punk-Firmenfeier: Dortmunder Label feiert zwölfjähriges Bestehen im FZW

Marcel Richard betreibt seit 12 Jahren das Musiklabel „Spastic Fantastic Records“ in Dortmund. © Katha Urban

Um die Organisation der Veranstaltung kümmert sich Richard allein. Dabei sind ihm zwei Dinge besonders wichtig: Beim Booking legt er Wert auf eine hohe Frauenquote – in sechs der elf Bands sind in diesem Jahr Frauen vertreten.

Das „Spastic Fantastic Fest“ findet am 29. Juni (Samstag) im FZW statt, Einlass ist ab 17.30 Uhr. Der Eintritt beträgt im Vorverkauf 5 Euro, an der Abendkasse 7,50 Euro. Tickets gibt es hier oder an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Weitere Infos findet man auf der Website von Spastic Fantastic Records.

Außerdem versucht er den Eintrittspreis so gering wie möglich zu halten. „Jeder sollte die Möglichkeit haben, Live-Musik zu erleben“, findet er. Das Konzept scheint aufzugehen: In den letzten Jahren waren bis zu 800 Besucher bei den Konzerten.

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