Putzen und Polieren

DORTMUND Die häufigst gestellte Frage, die Petra Fisch in diesen Tagen zu hören bekommt: Wann ist wieder geöffnet? "Die Leute können es kaum erwarten", weiß die Chefin des Südbads.

von Von Gaby Kolle

, 09.01.2008, 21:22 Uhr / Lesedauer: 1 min

Rostflecken müssen entfernt werden. Aber nicht etwa, weil das neue Wettkampfbecken schon korrodiert. Nein, Edelstahl rostet nicht. Aber alles, was aus unedlem Metall ist, und im Becken nichts verloren hat, wie Haarnadeln oder Münzen, so Lenkeit.

Rostflecken müssen entfernt werden. Aber nicht etwa, weil das neue Wettkampfbecken schon korrodiert. Nein, Edelstahl rostet nicht. Aber alles, was aus unedlem Metall ist, und im Becken nichts verloren hat, wie Haarnadeln oder Münzen, so Lenkeit.

Für diese Wartungsarbeiten musste der Stöpsel aus dem Edelstahlbecken gezogen werden. Fünf Mitarbeiter der österreichischen Firma, die das Becken gebaut hat, putzen und polieren zwei Tage lang. Erst entfernen sie die vereinzelten Rostblümchen mit einem Spezialmittel und stellen dann großflächig den so genannten Passivschutz der Edelstahloberfläche wieder her. Anschließend geht das Badpersonal dann noch einmal mit einem Hochdruckreiniger durchs Becken.

Doch auch außerhalb des Pools, auf den Fliesen, muss Rost beseitigt werden. Hier scheuert Bad-Mitarbeiter Ralf Gaevert, was das Zeug hält. "Das sind Spuren von den Bänken mit Metallfüßen, die wir für die Deutsche Jahrgangsmeisterschaft aufgestellt hatten", erläutert Petra Fisch.

Derweil fliegen im Becken die Funken. Alle 15 und 25 Meter werden auf den Bahnen Markierungspunkte angeschweißt. "Auf Wunsch der Schwimmer", sagt Michael Lenkeit.

Die müssen noch ein bisschen warten, ehe sie wieder durchs Wasser pflügen können. Erst wenn die Edelstahlbauer fertig sind, wird wieder der Hahn aufgedreht. Drei Tage dauert es, bis das Becken voll ist - und 26 Grad warm.

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