Raser auf einem Schleichweg in Schüren sind vorerst nicht zu bremsen

hzVerkehrssicherheit

Kindergärten und Durchfahrtstraßen, das scheint nicht zusammenzupassen. Denn immer wieder gibt es Beschwerden, dass vor diesen Einrichtungen zu schnell gefahren wird. Auch in Schüren.

Schüren

, 14.03.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Probleme an der Niergartenstraße liegen auf der Hand – schon seit Langem. Die Straße ist eng und übersichtlich, ist aber zugleich im Moment eine der Hauptverbindungsstraßen in dem kleinen Ortsteil Schüren.

Der Grund ist die einseitige Sperrung der Adelenstraße, die von Nord nach West keinen Verkehr zulässt. Also wählen zahlreiche Verkehrsteilnehmer die Niergartenstraße als Schleichweg – trotz des provisorisch aufgestellten Anlieger-Schildes und der Tempo-30-Regelung.

Kampf gegen die Raser

Jetzt soll etwas gegen die vielen Autofahrer, die außerdem auch oft zu schnell unterwegs sind, unternommen werden. Ein Anwohner fordert für den Bereich einen Geschwindigkeitsmesser in Höhe der Kita Kleine Raupe. Das möchte die Aplerbecker Politik allerdings nicht.

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Aber es soll Aufpflasterungen in der Wohnstraße geben. Das Problem scheint hier nur die Finanzierung. In dem Etat der Stadt ist ein Bau so einer Aufpflasterung im laufenden Doppelhaushalt 20/21 nicht drin.

Besserung vermutlich erst 2023

Falls die Stadt also für den Bau aufkommen würde, käme ein Bau der tempo-reduzierenden „Hügel“ erst ab dem Jahr 2022 infrage. Und das, so zumindest die Meinung der SPD- und CDU-Fraktionen in der Bezirksvertretung Aplerbeck, soll dann auch so passieren.

Die Stadt Dortmund wurde in einem Antrag gebeten, die Maßnahme der Aufpflasterungen vor der Kleinen Raupe in den Haushalt 2023 einzubinden.

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