Raser kennen kein Limit – Kommen diese Dortmunder Kinder sicher zur Schule?

hzTempo-30-Zone

Nicht nur am Kirchhörder Berg wird gerast, berichtet ein Anwohner der Kobbendelle. Auch die Kobbendelle liegt in der Tempo-30-Zone. Sie ist zwar keine Anliegerstraße, dafür aber ein Schulweg.

Kirchhörde

, 23.08.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Liegt es an Steigungen und Gefällen? Anwohner im westlichen Kirchhörde kennen noch mehr Raserstrecken. Wie der Kirchhörder Berg und die Hohle Eiche gehört auch die Kobbendelle zur Tempo-30-Zone. Allerdings ist sie keine Anliegerstraße. Dafür Schulweg.

Als Dietrich Heinrich Schlender unseren Bericht über die Raserei am Kirchhörder Berg liest, denkt er an die jahrelangen Forderungen der Anwohner nach mehr Kontrollen. „Autos donnern hier mit 50, 60, 70 Sachen durch“, berichtet er dieser Redaktion.

200 Kinder gehen an der Rennstrecke zur Schule

Am Mittwoch (28. August) beginnt das neue Schuljahr. Rund 200 Kinder gehen in die Grundschule Kirchhörde an der Kobbendelle 6. Ihr Weg führt über oder zumindest an die vermeintliche Rennstrecke. Seit Jahren ist das für Schlender ein Thema: „Die Kinder aus der unteren Kobbendelle müssen nach Kirchhörde in die Schule.“

Seit Jahren sind Beschwerden von Anliegern Thema in der Bezirksvertretung Hombruch. Kontrollen im oberen Teil der Straße waren unauffällig. Kein Wunder, sagt Schlender, oben sei die Straße eng. Die Stadt bietet Piktogramme mit einer „30“ an – und malt im unteren Teil gleich zwei nebeneinander auf den Asphalt.

Für die ersten Schultage kündigt die Stadt Kontrollen im Umfeld der Schulen an. Bleibt die Frage, wo sie an der Kobbendelle kontrolliert.

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