Rathaus-Sanierung teurer als bislang erwartet

Bauplanung

Bei der Sanierung des Rathauses läuft alles auf eine große Lösung heraus. Die Rathaus-Kommission des Rates hat sich jetzt auf eine von drei Varianten für die Sanierungsplanung festgelegt.

Dortmund

, 10.05.2019 / Lesedauer: 2 min
Rathaus-Sanierung teurer als bislang erwartet

Das Dortmunder Rathaus muss nach 30 Jahren umfassend saniert weden. © Hans Blossey

Ursprünglich hatte die Politik beschlossen, die Kosten der fällige Sanierung des Rathauses auf 27 Millionen Euro zu begrenzen. Doch inzwischen ist klar, dass dafür eine Komplettsanierung des 30 Jahre alten Gebäudes nicht zu machen ist. Nicht zuletzt hat die Politik eigene Wünsche etwa für die technische Ausstattung der Sitzungssäle.

Drei Varianten mit Kosten zwischen 26,9 und 34,9 Millionen Euro hat die städtische Immobilienwirtschaft deshalb der Politik vorgelegt. Die eigens eingerichtete Rathaus-Kommission mit Vertretern aller Fraktionen hat sich nun für die mit 32,3 Millionen Euro zweitteuerste Variante entschieden - mit einigen Extrawünschen, die noch einmal rund 1,6 Millionen Euro ausmachen. Damit würden die Gesamtkosten auf 33,9 Millionen Euro steigen.

Sonderwünsche der Politik

Zu den Sonderwünschen, um die man die Variante 2 ergänzen will, gehören eine Dreifachverglasung in allen Glausbauteilen, ein Gründach, eine neue Sprechanlage für alle Sitzungssäle sowie eine neue Präsentations- und Medientechnik.

Noch unklar ist, ob auch die außen liegenden Fluchttreppenhäuser wegen neuer Vorschriften erneuert werden müssen. Das würde weitere 2,7 Millionen Euro kosten.

Über die Empfehlung der Ratskommission entscheidet der Rat am 23. Mai. Im November 2020, kurz nach der Kommunalwahl, soll die auf zwei Jahren ausgelegte Sanierung dann starten.

Lesen Sie jetzt